Facebook entwickelt sich zum Platzhirsch
Die Anzahl der regelmäßigen Nutzer von Facebook steigt stetig, wie eine aktuelle Studie zeigt. Und das trotz zahlreicher weiterer Angebote an sozialen Netzwerken, Warnungen von Verbraucherschützern und Meldungen über die nur unzureichend gewährleistete Datensicherheit. Für die Untersuchung wurden 105.163 deutschsprachige Internet-Nutzer herangezogen. 43,5 Prozent davon sind bei Facebook registriert. Von diesen loggen sich 64,4 Prozent mindestens einmal wöchentlich dort ein, um ihre Kontakte zu pflegen. Das Business-Netzwerk Xing, mit einem Anteil von 24,6 Prozent, wird lediglich von 18,4 Prozent der Nutzer regelmäßig besucht. Noch weiter abgeschlagen sind die VZ- und weitere soziale Netzwerke.
Kommentare und interessante Zahlen darüber, wie die Nutzung in anderen Ländern aussieht, finden sich bei netzwertig.com.
Social-Media-Monitoring
Unternehmen können jetzt Stimmungen und Trends in Social-Media-Kanälen erkennen und direkt reagieren. Das Webmonitoring-Tool „na media sonar“ der dpa-Tochter newsaktuell soll laut Anbieter „als Planungs-, Steuerungs- und Kontrollwerkzeug für die Kommunikationsarbeit dienen“. Es ermöglicht den Anwendern, Beiträge über sich und ihre Produkte zu finden und diese zu analysieren. Das Tool ergänzt den Originaltextservice von newsaktuell, mit dem sich Meldungen an Redaktionen und über soziale Netzwerke verbreiten lassen. Sinnvoll ist Social-Media-Monitoring beispielsweise, um negative Beiträge rasch zu finden und auf diese zu reagieren.
Social Media – nein danke
Jedenfalls nicht während der Arbeitszeit, meinen zwei Drittel der für eine Studie befragten Fach- und Führungskräfte aus der IT-Branche. Die Gründe sind unterschiedlich: 40 Prozent befürchten, dass ihre Mitarbeiter die Social-Media-Kanäle für private Zwecke nutzen und Arbeitszeit vergeuden. 26 Prozent sehen eher Risiken für die IT-Sicherheit und würden die Dienste am liebsten sperren. Immerhin 34 Prozent sehen aber auch Vorteile, etwa einen schnellen und unkomplizierten Austausch von Informationen. Während einige Unternehmen wie beispielsweise VW und die Commerzbank den Zugang zu externen sozialen Netzwerken tatsächlich gesperrt haben, gibt es aber auch zahlreiche gegenteilige Beispiele (Otto, Daimler, u.a.)
Google goes Social Media
Das Social Web gewinnt im Vergleich zur Suchmaschinenoptimierung an Bedeutung. Diesen Schluss legt zumindest die aktuellste Neuerung aus dem Hause Google nahe. Wer beispielsweise seinen Twitter-Account mit seinem Google-Profil verknüpft, bekommt bei der Suche nach einem Stichwort auch Beiträge seiner Follower angezeigt. Die Vermutung, dass diese Suchergebnisse eine „hohe Relevanz für den Suchenden“ haben, scheint zu stimmen. Vertraut doch laut verschiedenen Studien die Mehrheit der Internetnutzer eher den Empfehlungen anderer User als klassischer Werbung.
Wie Blogger zur Identifikationsfigur werden
„Qualität plus Charakter mal Kontinuität“ lautet die Formel, die Blogger berücksichtigen sollten, um sich im Netz zu behaupten. Diese haben wir bei deutschemarkenarbeit.de entdeckt und geben sie gern weiter. Als Vorbilder für Blogger werden bekannte und teilweise seit Jahrzehnten erfolgreiche Marken wie Meister Proper und Coca Cola herangezogen.
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