Social-Media-Newsroom

You are currently browsing articles tagged Social-Media-Newsroom.

Die Diskussion um Social-Media-Newsrooms hier im Blog und auch im Blog der Hochschule Darmstadt “PR-Fundsachen” hat Christoph Penter zu weiteren Fragen inspiriert. Er fragt:

  • Warum verzichten viele SMNRs auf eine Kommentarfunktion?
  • Was spricht dafür oder dagegen, den SMNR in die Corporate Website zu implementieren?
  • Wie erreicht man ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Push- und Pull-Elementen in der Unternehmenskommunikation?
  • Welche Rolle spielt das Corporate Weblog in Verbindung mit dem SMNR?

Haben Sie Erfahrungen zu diesem Thema? Welche Meinung vertreten Sie?

Wir laden Sie herzlich ein, sich an der Diskussion zu beteiligen, die in der XING-Gruppe Online-PR gestartet wurde.

Tags: , ,

Im Social-Media-Interview haben wir heute Jörg Wassink, Pressesprecher bei der Sage Software GmbH. Das Unternehmen gehört zur britischen Sage-Gruppe, die mit 13.400 Mitarbeitern und 6,1 Millionen Kunden weltweit der drittgrößte Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software und Services ist. Mit über 25 Jahren Erfahrung und 250.000 Kunden ist Sage gleichzeitig einer der Marktführer im deutschen Mittelstand. Das Produktangebot ist relativ breit gefächert und umfasst Lösungen für die Bereiche Warenwirtschaft und Produktion ebenso wie Finanzbuchhaltung, Geschäftsanalyse, Personalwirtschaft und Kundenmanagement (CRM). Eben nahezu alle Lösungen, die Unternehmen brauchen, um ihr Geschäft Software-basiert zu führen.

Herr Wassink, Sie sind im Social-Web ja bereits sehr aktiv. Bitte geben Sie uns doch einen kurzen Überblick, wie Sage die sozialen Netzwerke nutzt. 

Initiiert durch den Start einer neuen Online-Software haben wir vor ca. einem Jahr mit dem Thema Social Media begonnen. Damals sind wir mit einem Twitter-Account gestartet. Seit ca. einem halben Jahr haben wir unsere Social Media Aktivitäten jetzt deutlich ausgebaut und unter www.sage.de/socialmedia nun einen eigenen Newsroom gestartet, der unsere unternehmensweiten Social Media Aktivitäten bündelt. Dort finden sich neben Links auf unsere Accounts von Facebook, YouTube, Flickr, Slideshare oder Twitter auch unser RSS-Feed sowie Blog-Rolls und eine Tag-Cloud, die eine Orientierung im Social Bookmarking-Tool delicious erleichtert. Zudem finden sich Verlinkungen zu Sage-Gruppen auf Xing und anderen Foren.

Welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?

Spannende! Vor allem durch die Vernetzung unterschiedlicher Kanäle wie Twitter, YouTube oder Facebook macht Social Media erst richtig Spaß. So verlinken wir etwa auf Twitter und Facebook, wenn wir einen neuen Unternehmensfilm bei YouTube einstellen oder eine neue Präsentation auf Slideshare hochgeladen haben. Und bekommen direkte Rückmeldungen von unseren Followern. Das ist sicherlich einer der größten Nutzen. Allerdings gilt im Social Media Bereich mehr denn je zu vor: „Content is king“ – wer nichts zu sagen hat, sollte es lieber sein lassen.

Sehen Sie spezielle Unterschiede, wenn  man die B2C- und die B2B-Kommunikation vergleicht?

Ja, absolut. Die Themen im B2B-Umfeld sind deutlich schwieriger zu kommunizieren als im B2C-Umfeld. Auch ist es deutlich aufwändiger „Follower“ oder „Freunde“ für ein Thema wie betriebswirtschaftliche Software zu gewinnen, mit dem sich Nutzer von Social Media-Portalen nur sehr begrenzt in ihrer Freizeit oder Arbeitszeit in diesen Netzwerken beschäftigen. Daher muss man sehr genau schauen, in welche Seiten man Zeit investiert und wo die richtigen Communities sind, denen man sich anschließt. Hier sind wir sicherlich noch nicht am Ende unserer Analyse.  Read the rest of this entry »

Tags: , , , , ,

Im Social-Media-Interview haben wir heute Jörg Wassink, Pressesprecher bei der Sage Software GmbH. Das Unternehmen gehört zur britischen Sage-Gruppe, die mit 13.400 Mitarbeitern und 6,1 Millionen Kunden weltweit der drittgrößte Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software und Services ist. Mit über 25 Jahren Erfahrung und 250.000 Kunden ist Sage gleichzeitig einer der Marktführer im deutschen Mittelstand. Das Produktangebot ist relativ breit gefächert und umfasst Lösungen für die Bereiche Warenwirtschaft und Produktion ebenso wie Finanzbuchhaltung, Geschäftsanalyse, Personalwirtschaft und Kundenmanagement (CRM). Eben nahezu alle Lösungen, die Unternehmen brauchen, um ihr Geschäft Software-basiert zu führen.

Joerg Wassink sage software

Jörg Wassink, Pressesprecher Sage Software GmbH

Herr Wassink, Sie sind im Social-Web ja bereits sehr aktiv. Bitte geben Sie uns doch einen kurzen Überblick, wie Sage die sozialen Netzwerke nutzt. 

Initiiert durch den Start einer neuen Online-Software haben wir vor ca. einem Jahr mit dem Thema Social Media begonnen. Damals sind wir mit einem Twitter-Account gestartet. Seit ca. einem halben Jahr haben wir unsere Social Media Aktivitäten jetzt deutlich ausgebaut und unter www.sage.de/socialmedia nun einen eigenen Newsroom gestartet, der unsere unternehmensweiten Social Media Aktivitäten bündelt. Dort finden sich neben Links auf unsere Accounts von Facebook, YouTube, Flickr, Slideshare oder Twitter auch unser RSS-Feed sowie Blog-Rolls und eine Tag-Cloud, die eine Orientierung im Social Bookmarking-Tool delicious erleichtert. Zudem finden sich Verlinkungen zu Sage-Gruppen auf Xing und anderen Foren.

Welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?

Spannende! Vor allem durch die Vernetzung unterschiedlicher Kanäle wie Twitter, YouTube oder Facebook macht Social Media erst richtig Spaß. So verlinken wir etwa auf Twitter und Facebook, wenn wir einen neuen Unternehmensfilm bei YouTube einstellen oder eine neue Präsentation auf Slideshare hochgeladen haben. Und bekommen direkte Rückmeldungen von unseren Followern. Das ist sicherlich einer der größten Nutzen. Allerdings gilt im Social Media Bereich mehr denn je zu vor: „Content is king“ – wer nichts zu sagen hat, sollte es lieber sein lassen.

Sehen Sie spezielle Unterschiede, wenn  man die B2C- und die B2B-Kommunikation vergleicht?

Ja, absolut. Die Themen im B2B-Umfeld sind deutlich schwieriger zu kommunizieren als im B2C-Umfeld. Auch ist es deutlich aufwändiger „Follower“ oder „Freunde“ für ein Thema wie betriebswirtschaftliche Software zu gewinnen, mit dem sich Nutzer von Social Media-Portalen nur sehr begrenzt in ihrer Freizeit oder Arbeitszeit in diesen Netzwerken beschäftigen. Daher muss man sehr genau schauen, in welche Seiten man Zeit investiert und wo die richtigen Communities sind, denen man sich anschließt. Hier sind wir sicherlich noch nicht am Ende unserer Analyse.  Read the rest of this entry »

Tags: , , , , ,

Welchen Mehrwert bietet eigentlich der vielzitierte Social-Media-Newsroom? Ist er ein Hype, auf den aufspringen kann, aber nicht muss? Oder kann man damit richtig wertige Ziele verfolgen? Mit diesen Überlegungen befasst sich unser E-Roundtable heute.

Teil 1 des E-Roundtables stellte die Teilnehmer vor und behandelte die FrageWas macht einen Social-Media-Newsroom aus? Was sind die Mindestanforderungen, was ist die Kür?

Teil 2 befasste sich mit der Frage Muss ein Social-Media-Newsroom Dialogmöglichkeiten bieten?

Heute ist das Thema: Was kann man mit einem Social-Media-Newsroom erreichen?

Dr. Kerstin Hoffmann: Die beiden Hauptziele solcher Newsrooms sind meines Erachtens letztlich immer Markenbildung und Service. Das gilt für eine große, aufwändige Lösung wie den von Coca Cola mit Pressebildern und allem Zipp und Zapp ebenso wie für die kleine, vom Online-Team selbst gestrickte Variante der Stadt Duisburg.

 

Dr. Volker Meise: Mit einem SMNR kann man mehr und differenzierter über sein Unternehmen berichten. Übliche offizielle Pressemitteilungen sind zigfach abgestimmt und reißen keinen mehr vom Hocker. Wenn es aber Blogs und Social Media-Aktivitäten aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens gibt, wird dieses deutlich lebendiger und „fassbarer“ für den Leser. Und dieser findet Informationen (und berichtet darüber), die er anders vielleicht gar nicht entdeckt hätte. Mehr und bessere Berichterstattung ist die Folge.

Christoph Penter: Nun: mehr Aufmerksamkeit, mehr Service, mehr Überblick, mehr Dialog und Moderation und nicht zuletzt Suchmaschinenoptimierung. Öffentlichkeit (Kunden, Fans, Multiplikatoren) und Unternehmen treffen sich auf Augenhöhe, gerade wenn es um Themen geht, die mittelbar mit dem Unternehmen zusammen hängen. Thought Leader sollten die Chance zum Agenda Setting nutzen und auch Kontroversen zulassen.

Indem eine Organisation Adressen in den wichtigen Web-Ballungszentren wie Facebook hat oder auch in (Fach-)Foren präsent ist, sucht sie den Dialog und hört zu. Sie vermittelt damit auch High Involvement bei thematischen Schnittmengen mit den Bezugsgruppen, was hohe Glaubwürdigkeit zur Folge hat. Doch gerade der Social Media Newsroom bringt die Menschen näher ans Unternehmen, sodass ein Thema auch deutlich mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht wird. Durch seine Funktion als Knotenpunkt erreicht er außerdem eine Wahrnehmung der Offsite-Inhalte im Look & Feel der Corporate Website.

Übrigens mag auch das Argument, mit dem SMNR zur Avantgarde zu gehören und dadurch ein junges, dynamisches Image zu unterstreichen, in vielen Bereichen zutreffen. Allerdings sollte das nicht der Hauptgrund sein, schließlich hat er eine begrenzte Halbwertszeit.

Man kann Dialog erreichen, muss aber nicht. Ein SMNR ist schon erfolgreich, wenn er Bloggern und Journalisten ihr Hobby oder ihren Job erleichtert. Read the rest of this entry »

Tags: , , , , ,

Die Diskussion um den idealen Social-Media-Newsroom geht in eine neue Runde. Die Experten aus Kommunikations-Beratungen, Redaktion, Studium und Internet-Agentur tauschen sich heute über die Dialogmöglichkeiten von Social-Media-Newsrooms aus.

Ist der Dialog über den Social-Media-Newsroom eigentlich zwingend notwendig oder ein nettes Extra? Es gibt geteilte Meinungen. Lesen Sie in den Statements unserer Teilnehmer ungefiltert und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil!

Teil 1 des E-Roundtables stellte die Teilnehmer vor und behandelte die Frage Was macht einen Social-Media-Newsroom aus? Was sind die Mindestanforderungen, was ist die Kür?

Heute lesen Sie Teil 2:

Muss ein Social-Media-Newsroom Dialogmöglichkeiten bieten?

Dr. Kerstin Hoffmann: Kann, muss nicht. Es hängt sicherlich davon ab, wie zentral der Newsroom in der eigenen Kommunikation ist. Eine kleine Dialogbox ist schön. Ich hatte eine, die wurde aber nicht genutzt, deswegen habe ich sie wieder herausgenommen. Die einzelnen Networks sind ja an sich schon dialogisch, auf unterschiedliche Weise. Das kann man nicht einfach auf einen Gesprächsstrang zusammenfassen, jedenfalls meistens nicht. Bei mir ist das zentrale Medium, auf das alle Verknüpfungen letztlich zurückgehen, mein Blog. Da möchte ich dann auch gerne den Haupt-Dialog haben. Das mag sich aber  in ein paar Jahren gewandelt haben.

Ich finde es immer schwierig, theoretische Aussagen über Funktionen von Medien zu machen, ohne den konkreten Fall und die Ziele dazu zu haben. Aber man kann schon die Möglichkeit bieten, aus einem Newsroom heraus direkt selbst zu twittern oder Facebook-Beiträge zu schreiben. Alles andere kann man wirklich nicht verallgemeinern. Das muss man gründlich strategisch durchdenken und sinnvoll aufbauen. Wie schon gesagt: Ein Newsroom ist ja ein Medium wie eine Website – kein Ziel an sich und selbst kein Inhalt. Read the rest of this entry »

Tags: , , , , ,

 e-roundtable Social Media Newsroom

Mit dem Hashtag #SMNR wurde in der vergangenen Woche auf Twitter eine spannende Diskussion geführt: Wie soll ein Social-Media-Newsroom (SMNR) aussehen? Was ist das überhaupt? Für welche Zwecke sollte er genutzt werden? Braucht man im SMNR zusätzliche Dialogfunktionalität?

Wir haben kurzerhand einen E-Roundtable ins Leben gerufen und lassen diese Fragen von den teilnehmenden Experten klären. Die Diskussion ist lesenswert! Zu einigen Themen gibt es Konsens, zu einigen unterschiedliche Sichtweisen und für PR- und Social-Media-Begeisterte sicherlich viele Anregungen und Tipps. Weil die Beiträge so gehaltvoll sind, wird der E-Roundtable als Serie veröffentlich.

Die Teilnehmer des E-Roundtables sind: Read the rest of this entry »

Tags: , , , , , ,

Das Internet und insbesondere die Social-Media-Kanäle werden für Unternehmen immer wichtiger. Potenzielle Kunden und auch Journalisten bewegen sich hier beispielsweise auf der Suche nach Informationen zu einem Produkt und tauschen sich aus. Um diese Zielgruppe zu erreichen und die Kommunikation über sich im Blick zu behalten oder sogar mitzugestalten, sollten Unternehmen im Web 2.0 präsent und aktiv sein. Denn positive und negative Beiträge verbreiten sich rasend schnell und erreichen zahlreiche Nutzer. Allerdings ist es nicht ganz einfach, im Dschungel des Internets den Überblick über die unterschiedlichen Kanäle zu behalten. (Für Einsteiger in die Thematik bietet Walter Visuelle PR eine kostenlose Social-Media-Beratung im Webinar.) Zudem ist es auch nicht ratsam, planlos überall einen Account anzulegen. Die Aktivitäten im Internet sollten strategisch geplant werden und sich an den Unternehmenszielen orientieren. Hierbei können PR-Agenturen die Unternehmen unterstützen.

Auswahl der Social-Media-Kanäle, Themen festlegen

Zunächst einmal gilt es, die Social-Media-Strategie festzulegen und herauszufinden, welche Kanäle sich für das jeweilige Unternehmen eignen. Dabei ist wichtig, ob die Web-2.0-Aktivitäten lediglich für eine einmalige Aktion oder dauerhaft geplant sind. Zudem muss festgelegt werden, welche Zielgruppe erreicht werden soll: Bestehende oder potenzielle Kunden, Journalisten, potenzielle Bewerber? Wer ist die Zielgruppe und wo bewegt sie sich? Schließlich sollten die Social-Media-Maßnahmen in bestehende PR-, Marketing- und Vertriebsaktivitäten eingebunden werden. Und was kann man bloggen, twittern oder in den Foren diskutieren? Viele Unternehmen befürchten, nach einer anfänglichen Euphrie womöglich bald keine Themen mehr nachliefern zu können.  Aber Themen aufzuspüren ist natürlich eine der wesentlichen Domänen von PR-Agenturen. Bei der Themenfindung beispielsweise für Kampagnen kann eine Agentur daher sehr gute Unterstützung leisten. Hierfür behält sie sowohl die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen als auch die Diskussionen in den Kanälen des Internets im Blick und liefert kontinuierlich neue Impulse. Read the rest of this entry »

Tags: , , , ,