Pressebilder

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Im letzten Teil unserer Bildrechte-Serie klärt Rechtsanwalt Dr. Dino Sikora weitere relevante Fragen rund um die Verwendung von Bildern in der Pressearbeit und in Social Media (Hier geht es zu Teil 1 und Teil 2!). Wir hoffen, dass unsere Serie für Ihre Arbeit, liebe Blog-Leser, nützlich ist.

Welche Besonderheiten gelten für Bilder, auf denen Kinder und  Jugendliche zu sehen sind?

Dr. Dino Sikora: Bei Kindern und Jugendlichen ist zu bedenken, dass Sie auch die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten benötigen. Diese müssen abwägen, ob das Bild dem jetzigen und auch dem zukünftigen Willen des Kindes entspricht. Zudem ist höchste Vorsicht geboten, wenn Sie Bildern von Kindern und Jugendlichen ins Netz stellen wollen: Gerade im Internet finden pädophil Gesinnte eine unerschöpfliche Quelle an Bildern, die Eltern unüberlegt ins Netz stellen – ohne sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein.

Welche Rechte gelten für Bilder von Personen, die im öffentlichen Fokus stehen (Schauspieler, Politiker, Sänger etc.)? Darf man diese Fotos nutzen, und wenn ja welche und unter welchen Voraussetzungen?

Dr. Dino Sikora: Die Bilder von Personen des öffentlichen Lebens dürfen auch ohne oder gegen ihren Willen benutzt werden, wenn es um nicht wirtschaftliche, sondern um Zwecke der Berichterstattung geht. Eine kommerzielle Nutzung solcher Bilder ohne die Einwilligung des Abgebildeten ist hingegen verboten!

Was ist eine Common Licence und was muss man dabei beachten (zum Beispiel bei flickR)?

Dr. Dino Sikora: Mit einer Common Licence räumt ein Urheber der Allgemeinheit verschiedene Rechte an seinem Werk ein. Jeder beliebige Nutzer darf dann das Bild oder den Text verwenden, sofern er bestimmte Regeln einhält – etwa, den Namen des Fotografen zu nennen. Am bekanntesten dürften die Standard-Lizenzverträge der Creative Commons sein. Der Nutzer muss darauf achten, sich streng an die jeweils eingeräumten Rechte zu halten.

Haben Sie Tipps zu Bildrechten von Stock-Anbietern wie iStock oder fotolia – welche Möglichkeiten hat man, diese Bilder für Social Media oder die Pressearbeit zu verwenden?

Dr. Dino Sikora: Stock-Anbieter bieten die Nutzung von Fotos (nicht das Foto selbst!) gegen Entgelt an. Zu beachten ist, dass nicht jede Nutzung erlaubt ist. Die genauen Einzelheiten ergeben sich aus den jeweiligen Nutzungsbedingungen. Zudem gelten für einige Nutzungsarten besondere Regeln: Bei fotolia etwa muss der Nutzer bei einer Verwendung des Bildes im redaktionellen oder journalistischen Zusammenhang folgende Urheberangaben am Bild, im Impressum oder einem dezidierten Bildnachweis machen: “© [Name bzw. Künstlername des Fotografen] / [Fotolia.de].”

Hiermit endet unsere Serie rund ums Bildrecht. Wir danken Herrn Dr. Sikora für die aufschlussreiche Beantwortung der Fragen, die wir in Seminaren und Webinaren von den teilnehmenden Unternehmen gesammelt haben. 

 

Über unseren Experten:

Dr. Sikora ist seit 1998 als Rechtsanwalt zugelassen und in der Sozietät Döttelbeck, Dr. Wemhöner & Partner auf die Gebiete Internetrecht, Marken- und Urheberrecht, sowie Wettbewerbsrecht spezialisiert. Von 2002 bis 2007 war Dr. Sikora Justiziar im Brauerei-Konzern InBev Deutschland mit den Bier-Marken BECK’S, Franziskaner, Hasseröder und Diebels. Er war dort Leiter der Bereiche Internetrecht, Lebensmittelrecht, Marken- und Urheberrecht und Wettbewerbsrecht.

Daneben veröffentlicht Dr. Sikora in Fachzeitschriften regelmäßig Beiträge zu Fragen des Internet- und Wettbewerbsrechts. Zusätzlich ist Dr. Sikora als Referent für die IHK Nord Münsterland und den Marketing Club Münster/Osnabrück e.V. tätig.

 

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AktionslogoWir präsentieren stolz den Gewinner unserer Postkarten-Aktion! Es ist eine ganz fleißige Postkarten-Schreiberin, deren Karte wir aus dem Lostopf gezogen haben…

 

… Trommelwirbel…

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Dieser Basis-Artikel zu Visueller PR wurde vorab veröffentlicht in der PR-Kolumne des Wirtschaftsportals Business-on.

Fragt man Journalisten nach den PR-Materialien, die sie am dringendsten benötigen, stehen PR-Bilder auf Platz 1 der Wunschliste. PR-Bilder erhalten in der aktuellen Befragung der djd deutsche journalisten dienste GmbH die Durchschnittsnote 4,3 – bewertet auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 6 (absolut wichtig). Sie landeten damit noch vor redaktionellen Texten (4,1) und Hintergrundinformationen (4,0). Überraschend ist dies nicht, werden die Journalisten doch mit Presse-Meldungen quasi überflutet, während kostenfreie und gut gemachte PR-Bilder aus den Unternehmen eher Mangelware sind. Deutlich wird durch die Befragungsergebnisse vor allem eins: Pressestellen und PR-Agenturen können punkten, wenn sie Redaktionen aktiv stets eine gute Auswahl passender Fotos und Illustrationen zur Verfügung stellen können.

Bildauflösung und Formate

Doch durch welche Eigenschaften zeichnen sich gute PR-Bilder aus? Zu den Basiskriterien gehören die Druckfähigkeit, Bildschärfe und Formate – Selbstverständlichkeiten, die noch lange nicht jedes so genannte Pressebild auch erfüllt. Read the rest of this entry »

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Heute präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag von Gerd Klee, Feuilleton-Redakteur des “Wiesbadener Kuriers”, der auch in der vergangenen Samstags-Ausgabe erschienen ist.

Der Artikel von Gerd Klee ist im Rahmen einer zehnteiligen Artikelserie erschienen, mit der das Wiesbadener Pressehaus sein 100-jähriges Bestehen im Oktober einläutet. Thema der Serie sind Geschichten über die Rolle, die die Zeitung in den verschiedenen Sparten der Kunst spielt. Für uns auch eine gute Gelegenheit, die Sicht der “anderen Seite des Schreibtisches” zu zeigen: Während unsere Agentur sich mit PR-Bildern von der Unternehmensseite beschäftigt, lesen wir hier, warum Pressefotos in der Tageszeitung so wichtig sind.

Vielen Dank an Gerd Klee und den Wiesbadener Kurier, dass wir den Beitrag ungekürzt übernehmen dürfen!

Nur für morgen, manchmal fürs Museum – und fürs T-Shirt

 
Gerd Klee, Redakteur des Wiesbadener Kuriers

Gerd Klee, Redakteur des Wiesbadener Kuriers

Bilder, die um die Welt gingen: 1968 – Eddie Adams fotografiert einen südvietnamesischen Polizeichef, der auf offener Straße in Saigon ein vermeintliches Mitglied der Vietcong mit einem Kopfschuss niederstreckt. 1986 – Alon Reiniger richtet seine Kamera auf den an der Immunschwächekrankheit Aids leidenden Amerikaner Ken Meeks. 1995 – Lucian Perkins hält im Tschetschenien-Krieg fest, wie ein Junge aus dem Rückfenster eines Flüchtlingsbusses blickt. 2008 – Anthony Suau fokussiert einen Polizisten, der überprüft, ob ein zwangsgeräumtes Haus auch wirklich leer ist; seine ehemaligen Bewohner wurden Opfer der Finanzkrise.

Fast immer sind es Bilder von Tod und Trauer, Krieg und Hunger, Tätern und Opfern, die beim alljährlichen Wettbewerb um das „Pressefoto des Jahres“, der von der niederländischen Stiftung World Press Photo durchgeführt wird, am Ende die Nase vorn haben. Gesucht wird dann jeweils das Foto, das „nicht nur die fotojournalistische Verkörperung des Jahres darstellt, sondern auch ein Thema, eine Situation oder ein Ereignis von hoher journalistischer Bedeutung darstellt und dies in einer Weise, die ein außergewöhnliches Maß an visuellem Wahrnehmungsvermögen und Kreativität beweist.“ Das ist die Champions League. Read the rest of this entry »

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Heute präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag von Gerd Klee, Feuilleton-Redakteur des “Wiesbadener Kuriers”, der auch in der vergangenen Samstags-Ausgabe erschienen ist.

Der Artikel von Gerd Klee ist im Rahmen einer zehnteiligen Artikelserie erschienen, mit der das Wiesbadener Pressehaus sein 100-jähriges Bestehen im Oktober einläutet. Thema der Serie sind Geschichten über die Rolle, die die Zeitung in den verschiedenen Sparten der Kunst spielt. Für uns auch eine gute Gelegenheit, die Sicht der “anderen Seite des Schreibtisches” zu zeigen: Während unsere Agentur sich mit PR-Bildern von der Unternehmensseite beschäftigt, lesen wir hier, warum Pressefotos in der Tageszeitung so wichtig sind.

Vielen Dank an Gerd Klee und den Wiesbadener Kurier, dass wir den Beitrag ungekürzt übernehmen dürfen!

Nur für morgen, manchmal fürs Museum – und fürs T-Shirt

 

Bilder, die um die Welt gingen: 1968 – Eddie Adams fotografiert einen südvietnamesischen Polizeichef, der auf offener Straße in Saigon ein vermeintliches Mitglied der Vietcong mit einem Kopfschuss niederstreckt. 1986 – Alon Reiniger richtet seine Kamera auf den an der Immunschwächekrankheit Aids leidenden Amerikaner Ken Meeks. 1995 – Lucian Perkins hält im Tschetschenien-Krieg fest, wie ein Junge aus dem Rückfenster eines Flüchtlingsbusses blickt. 2008 – Anthony Suau fokussiert einen Polizisten, der überprüft, ob ein zwangsgeräumtes Haus auch wirklich leer ist; seine ehemaligen Bewohner wurden Opfer der Finanzkrise.

Fast immer sind es Bilder von Tod und Trauer, Krieg und Hunger, Tätern und Opfern, die beim alljährlichen Wettbewerb um das „Pressefoto des Jahres“, der von der niederländischen Stiftung World Press Photo durchgeführt wird, am Ende die Nase vorn haben. Gesucht wird dann jeweils das Foto, das „nicht nur die fotojournalistische Verkörperung des Jahres darstellt, sondern auch ein Thema, eine Situation oder ein Ereignis von hoher journalistischer Bedeutung darstellt und dies in einer Weise, die ein außergewöhnliches Maß an visuellem Wahrnehmungsvermögen und Kreativität beweist.“ Das ist die Champions League. Read the rest of this entry »

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