Marketing

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Zum Thema „erfolgreiche Werbemailings“ haben wir heute Thomas G. Müller aus Kleinmachnow (Brandenburg) einige Fragen gestellt. Der studierte Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Mediendienstleisters MKM media (www.selfmailer.com) hat sich auf gedruckte, personalisierte Kommunikation spezialisiert. Angefangen bei der adressierten Postkarte bis hin zu individualisierten Werbegeschenken, berät Müller auch bei der Kombination von Print und Online, indem er Schnittstellen schafft, die den postalisch begonnenen Dialog im Netz fortsetzen.

Die wichtigsten Aspekte sind meiner Ansicht nach die Qualität des Adressmaterials sowie eine zielgruppenspezifische Ansprache. Es ist heute sehr schwierig, mit einer Werbemaßnahme überhaupt die Aufmerksamkeit der Empfänger zu bekommen. Gerade in einer multimedial überfluteten Welt ist Aufmerksamkeit das kostbarste Gut. Die erlangt man nicht mit Mailings, die sich nicht oder nur wenig von der Masse abheben.

Worauf müssen vor allem B2B- Unternehmen aus der IT oder aus technischen Branchen achten?

Gerade diese Unternehmen sollten nicht vergessen, dass am Ende Menschen ihre Produkte kaufen und Menschen nun mal emotional „ticken“, auch in technischen Bereichen. Anstatt also ein Mailing mit Daten und Fakten zu überfrachten, empfiehlt es sich, mit einem Nutzwert für die Kunden zu argumentieren. Am größten ist der Erfolg für diejenigen, die ihre Kunden bei aktuellen Herausforderungen abholen und ihnen dafür eine Lösung anbieten. Deshalb empfiehlt es sich, Mailings möglichst stark zu segmentieren und individuelle Bedürfnisse in die Ansprache mit einfließen zu lassen. Produktabbildungen oder einzelne Textpassagen lassen sich heute

im Digitaldruck einfach austauschen und möglicherweise hat ein IT-Leiter eines kleinen Handelsunternehmens andere Sorgen als der eines produzierenden Mittelständlers.

Welche Mehrwerte müssen gegeben sein, damit ein Mailing nicht im Papierkorb landet?

Hier wären wir wieder beim Thema Aufmerksamkeit. Wir werden täglich mit tausenden Werbebotschaften konfrontiert, von denen wir meistens nicht einmal eine Handvoll bewusst wahrnehmen. Denken Sie doch einfach mal darüber nach, an welches Plakat oder welches Mailing Sie sich erinnern, das Sie kürzlich gesehen haben – viel wird Ihnen sicher nicht einfallen! Um letztlich in der Kommunikation die unbewusste Ebene zu verlassen und bewusst wahrgenommen zu werden, bleibt gar nichts anderes übrig, als auf besondere Art und Weise aufzufallen.

Können Sie Erfahrungswerte zu Responsequoten nennen? Was tun Sie, damit Werbemaßnahmen nicht einfach verpuffen?

Responsequoten gewöhnlicher Mailings bewegen sich meistens im kleinen einstelligen Prozentbereich, oft sogar unter einem Prozent. Dies ist aber auch sehr stark davon abhängig, ob es sich um „frische Adressen“ oder Stammkunden handelt, die sehr viel stärker reagieren. Durch eine persönliche Ansprache, ein gutes Timing und eben die bewusste Aufmerksamkeit der Empfänger lassen sich diese Werte vervielfachen – teilweise sogar bis zu zweistelligen Prozentwerten. Read the rest of this entry »

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Bevor die PR- und Marketing-Strategie 2012 festgelegt wird, sollte zunächst eine Bestandsaufnahme erfolgen: Welche Aktionen gab es im laufenden Jahr, wie ist es gelaufen? Welcher Status wäre wünschenswert? Und zudem: Wie steht das eigene Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb da?

Unser kostenloser PR- und Marketing-Schnellcheck 2012 gibt Aufschluss! Mit nur circa 15 Minuten Zeitaufwand wird ein übersichtlicher Fragebogen ausgefüllt, und im Anschluss stellen wir das Ergebnis graphisch dar. Anhand der Kiviatgraphen (so nennt sich das Spinnendiagramm im Bild!) kann man gut erkennen, an welchen Stellen in Pressearbeit, Marketing, Vertrieb und (falls relevant) Partner-Engagement noch Nachholbedarf besteht. Read the rest of this entry »

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Immer häufiger trifft das unvorbereitete Auge im öffentlichen Raum auf schwarz-weiße Quadrate in allen Größen, die mit Ihren Maserungen und Mustern auf den ersten Blick wirken wie abstrakte Kunst. Doch weit gefehlt: Hierbei handelt es sich nicht um die nächste Version von Graffiti, sondern um ein Marketingtool, das sich im asiatischen Raum bereits großer Beliebtheit erfreut. QR-Codes machen Menschen durch ihren „Überraschungsei-Charakter“ neugierig und schreien förmlich nach einer kreativen Nutzung im Marketingmix. Sie werden per Handy erfasst und leiten den Nutzer etwa zu einer Produkt-Website weiter. Der Trend scheint allmählich auch im technisch gegenüber Südost-Asien und Japan immer etwas rückständigen Europa anzukommen. Doch woher stammen die quadratischen QR-Codes und wie können sie eingesetzt werden? Eine kurze Reise durch die Geschichte dieser Technologie sorgt für Klarheit im Gewirr der Maserungen. Read the rest of this entry »

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Auch wenn es bekanntermaßen wenig Sinn macht, über ungelegte Eier zu debattieren, beschäftigen die noch nicht zugänglichen Google-Plus-Brand-Accounts die Gemüter. Die Netzwerk-Betreiber selbst haben bereits verkündet, dass diese speziellen Profile kommen werden und Firmen dazu aufgefordert, bis zum offiziellen Startschuss keine „Übergangsprofile“ anzulegen. Aktuell befindet man sich in einer geschlossenen Testphase, zu der Google eingeladen hatte und an der angeblich bis zu 36.000 Unternehmen teilnehmen wollten. Diese Zahlen überraschen nicht, denn der Hype um Social-Media-Marketing ist ungebrochen. Der riesige Zulauf, den Google Plus in den ersten Wochen verzeichnete, gibt Marketers Anlass zur Hoffnung, dass sich hier ein großer neuer Mitspieler im Konzert der Social Networks etabliert. Read the rest of this entry »

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Nachdem die Blogbeobachtungen der letzten Woche dem langen Wochenende zum Opfer fielen, möchten wir heute unsere treuen Stammleser mit massig nützlichem Content entschädigen. Dazu bieten wir ein Fünf-Gänge-Menü an, in dem jeder Besucher unseres Blogs mindestens einen persönlichen Mehrwert entdecken wird. Mit von der Partie sind das Comeback des allseits beliebten Dienstes Rivva, wertvolle Tipps zur Suchmaschinenoptimierung, kostenlose Leseproben im eigenen Email-Eingang und der Start des neuen Kanals von Spiegel-Online. Als Dessert bieten wir die Mitgliedschaft in der Anti PowerPoint Partei. Read the rest of this entry »

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Der bekannte Reifenhersteller Continental geht in die Social-Media-Offensive. Eine Facebook-Fanpage ist für international operierende Konzerne mittlerweile beinahe ein Must-Have. Also ging am 19. Mai die deutsche Continental-Fanseite online. Damit der Motor nicht gleich ins Stottern kommt, wurde ordentlich Starthilfe verabreicht. Die ersten Besucher der Seite konnten in einem Gewinnspiel ein Wochenende für zwei Personen beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ergattern. Für die Zeit nach der Initialzündung hat Continental ebenfalls vorgesorgt und bietet Mehrwerte, die den Besuch der Seite auch abseits von Gewinnspielen interessant machen. Read the rest of this entry »

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Als Spülmittel zum Anfassen wollte sich Pril präsentieren. Herausgekommen ist am Ende ein echter PR-Plattfuss. Die erhoffte Interaktion auf der Facebook-Fanpage beschränkt sich momentan auf einen waschechten Shitstorm, der auch mit einer Menge Spülmittel nicht so schnell zu beseitigen sein dürfte. Was war passiert? Pril lud zum großen Mitmachwettbewerb ein, bei dem Fans der Marke im Internet ihr eigenes Pril-Design kreieren konnten. Ausgelobter Hauptgewinn: Das eigene Design als Special Edition im Supermarktregal stehen sehen. Dass die Verbindung aus Basisdemokratie und einer offensichtlichen Werbeaktion multipliziert mit dem Faktor Internet gewisse Entwicklungen (in diesem Falle politisch unkorrekte und nicht jugendfreie Beiträge) nach sich ziehen kann, hat man beim Konzern Henkel nur bedingt durchdacht. In der Richtlinie zum Wettbewerb wurde deshalb folgender Absatz nachgereicht: Read the rest of this entry »

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Plötzlicher Meinungswandel

Bevor Rainer Langhans in den Dschungel ging, wollte er Zalando noch verklagen. Jetzt wirbt er selbst in einem Spot für den Schuhversandhändler. Auch wenn er in Australien keine Maden oder sonstige „Leckereien“ essen musste, irgendetwas scheint dort passiert zu sein. Wie sonst ist dieser Meinungswandel zu erklären? Aber vielleicht braucht er einfach nur das Geld. Das würde auch seine Teilnahme am Dschungelcamp erklären…

Glaubwürdigkeit: Zeitungen versus Blogger

Für einen Aufschrei in der Blogger-Szene sorgte in dieser Woche eine Aktion des Bayrischen Kulturministeriums. Grundschüler sollen im Rahmen der Initiative „Schau genau hin! Nachrichtenwege erkennen und bewerten“ einen Medienführerschein machen. Das Ziel: Die Medienkompetenz fördern. So weit, so gut. Das Begleitmaterial wird allerdings vom Verband Bayrischer Zeitungsverleger herausgegeben und Blogger werden im Gegensatz zu Printmedien als unglaubwürdig dargestellt. So heißt es beispielsweise, das im Internet jeder ungeprüft Nachrichten verbreiten könne, während Journalisten alle Meldungen überprüfen. Verständlich, das bekannte und vor allem anerkannte Blogger wie Stefan Niggemeier und Gunnar Sohn empört sind.
Hierzu merken wir an:
1. Auch in Zeitungen stehen Meldungen, die falsch, unvollständig oder von der Meinung des jeweiligen Mediums geprägt sind.
2. Seriöse Blogger prüfen Meldung ebenso wie Journalisten dies tun sollten.
3. Warum lernen die Kinder nicht, sich nicht nur auf ein Medium zu verlassen, sondern mehrere Quellen zu lesen, um so einen guten Überblick zu bekommen?
4. Wieso lässt das Bayrische Kultusministerium zu, dass der Verband seine Lobbyarbeit bereits in der Grundschule beginnen kann?

Facebook Deals eröffnen neue Wege der Kundenbindung

Eine Mischung aus Groupon und Foursquare für das Handy hat Facebook jetzt unter anderem in Deutschland gestartet: Facebook Deals. Wer sich bei einem der bisher sieben Partner über sein iPhone oder Android-Handy einloggt, erhält Rabatte oder kostenlose Goodies wie beispielswiese Popcorn bei Cinemaxx. Damit bietet nun auch Facebook einen Location Based Service, den Unternehmen für die Kundengewinnung und -bindung nutzen können.
Um die Nutzer stets über sämtliche Angebote zu informieren, hat zudem der Geolocation-Dienst friendticker eine passende Facebook-App entwickelt. Sie bündelt sowohl die Facebook Deals als auch die Angebote der friendticker ITEMs.

Facebook und Twitter werden bevorzugt

Amerikanische Unternehmen, die in den vergangenen 3 bis 4 Jahren stark gewachsen sind, bevorzugen Facebook und Twitter, wenn sie Social Media für die Kommunikation nutzen. Das ergab eine Untersuchung des Centers für Marketing Research an der Universität Massachusetts Dartmouth. Auch Blogs werden als wichtig erachtet, während Online-Videos eher selten eingesetzt werden.
Dabei lässt sich mit gut gemachten Videos eine große Aufmerksamkeit erreichen, zumal sie neben Video-Portalen wie YouTube auch bei Facebook eingebunden werden können.
Zwar beschränkt sich diese Untersuchung auf die USA, aber auch in Deutschland nutzen Unternehmen vor allem Facebook und Twitter. Dazu passt die Meldung, dass die Zahl der Accounts bei Twitter innerhalb eines Jahres um 142 Prozent gewachsen ist. Zwar twittern hier viele Journalisten, Blogger und Privatpersonen, aber auch immer mehr Unternehmen entdecken diesen Kanal für ihre Kommunikation.

Social-Media-Nutzung birgt Risiken für Unternehmen

Ja, Sie haben richtig gelesen. Allerdings ist dies eine Einschätzung, die von Unternehmen kommt, die für eine Studie der Schweizer Hochschule St. Gallen befragt wurden. Diesen fehlt es häufig an Ressourcen, um kompetent und vor allem schnell auf Feedback in den Kanälen zu reagieren. Viele Unternehmen befürchten zudem, dass nicht alle Mitarbeiter in ihrem Sinne kommunizieren. Social-Media-Guidelines, um „dysfunktionales Kommunikationsverhalten“ zu verhindern, haben bislang die wenigsten definiert. Auch die Angst vor dem Kontrollverlust hindert viele der befragten Unternehmen daran, Social Media zu nutzen.

Mutiger Blogger berichtet aus Ägypten

Auch uns lassen die aktuellen Entwicklungen in Ägypten nicht kalt. Daher sei an dieser Stelle der Blogger Richard Gutjahr erwähnt, der am Montag auf eigene Faust und Kosten dorthin gereist ist, um hautnah von den Protesten zu berichten. Nur mit einem Laptop und seinem Handy ausgestattet, – seine Kamera hatte ihm ein Soldat kurz nach der Ankunft abgenommen – hält er seine Blog-Leser und Twitter-Follower auf dem Laufenden. Inzwischen liefert er sogar der Tagesschau Bilder und Informationen. Denn deren Korrespondenten haben sich mittlerweile in der Deutschen Botschaft in Sicherheit gebracht, viele Kameras sind bei der Plünderung der Büros zerstört worden.
Der Blog netzwertig.com sieht dieses Beispiel gar als Gegenentwurf zu den Thesen des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger, der Grundschülern beibringen will, dass nur Printmedien glaubwürdig sind (siehe oben). Auch ich denke, dass spätestens jetzt, da sich sogar die Tagesschau – ein absolut seriöses und glaubwürdiges Medium – den Meldungen eines Bloggers bedient, diese Thesen dringend revidiert werden sollten.

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Weltwissen kurz erklärt

Wie erklärt man „Jesus“ mit 140 Zeichen? Die Antwort darauf gibt das Web-Projekt Twick.it. Es verbindet die Möglichkeiten des Online-Lexikons Wikipedia mit denen des Kurznachrichtendienstes Twitter. Jeder User kann hier Begriffsdefinitionen mit maximal 140 Zeichen verfassen und diese für weitere Informationen mit anderen Seiten verlinken. Die Definition, die von den anderen Nutzern am besten bewertet wird, erscheint ganz oben. Das Marienkrankenhaus Siegen verknüpft auf seiner Webseite sogar bereits die Suche im Internet-Glossar mit Twick.it. So können sich Patienten ohne spezielle Fachkenntnisse beispielsweise über eine Krankheit schnell informieren.

Unternehmen profitieren vom Social-Media-Einsatz

Die Mehrheit der für eine Studie befragten Unternehmen hat einen wirtschaftlichen Nutzen aus dem Einsatz sozialer Medien gezogen. Mit “Web 2.0 findet seinen Zahltag” ist die Studie dann auch passend betitelt. Etwa ein Fünftel der Befragten gab an, dass ihre Umsätze mit Hilfe von Social Media gestiegen seien. Weitere Vorteile ergeben sich durch die interne Vernetzung, wodurch beispielsweise der Informationsfluss über Hierarchiegrenzen hinweg vereinfacht ist.
Die Studie belegt den bereits vielfach zitierten Satz: Unternehmen sollten nicht mehr überlegen, ob sie in Social Media aktiv werden, sondern nur noch wie.

Tipps für den Social-Media-Einstieg

Unternehmen, die einen Einstieg in Social Media planen, seien die 25 Fragen auf karrierebibel.de empfohlen.

Gesammelte Informationen zum E-Mail-Marketing

Auf dem Online-Portal „E-Mail-Marketing-Forum“ werden seit dieser Woche interessante Informationen rund um das Thema gesammelt. Immer mehr Unternehmen setzen E-Mail-Marketing ein, der Anteil ist bereits um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dr. Torsten Schwarz stellt auf seinem Forum Praxiswissen in Form von Tipps, Checklisten, Fachartikel, Studien und Webinare bereit.

Blogger vs. Unternehmen

Und wieder einmal hat sich ein Unternehmen bei Bloggern unbeliebt gemacht. Diesmal ist es der Internetdienstleister Euroweb. Dieser hat nach einer Abmahnung und einer nicht geleisteten Zahlung das Blog Nerdcore.de gepfändet. Eine Zusammenfassung sowie ein Kommentar dazu gibt es beim PR-Blogger Klaus Eck.

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Hier setzen wir das Interview von Felix Holzapfel, Autor des Buches “Facebook – Marketing unter Freunden” fort. Übrigens: Fans seiner Facebook-Fanpage können Bücher zu Social Media im Wert von 1.000 Euro gewinnen. Allerdings nur die ersten 1.000 Fans, die sich für das Gewinnspiel anmelden. Es heißt also: Schnell sein!

Welche Beispiele von Unternehmen aus dem B2B-Bereich kennen Sie, die Facebook für das Marketing nutzen und damit Erfolge erzielen?

Felix Holzapfel: An dieser Stelle haben wir eine traurige Nachricht: Auch bei Facebook handelt es sich um keine “Marketing-Wunderwaffe” oder “Eierlegende-Reichweiten-Wollmilchsau”. Die Plattform bietet viele tolle Möglichkeiten. Aber eben nicht für jedes Unternehmen und jede Aufgabenstellung. Wir beobachten derzeit eine ähnliche Entwicklung, wie wir sie auch schon zum Ende der neunziger Jahre hatten – beim Siegeszug des World Wide Webs 1.0. Damals stürmte nahezu jedes Unternehmen blindlings ins Internet. Dabei wurden oftmals keine konkreten Ziele definiert und althergebrachte Verfahrensweisen auf ein neues Medium übertragen. Sehr oft mit nur mäßigem Erfolg. Genau das Gleiche passiert heute leider all zu oft auch auf Facebook. Die Moral von der Geschicht: Unternehmen sollten nicht zwingend versuchen, ihr Heil auf Facebook zu suchen, weil es gerade irgendwie trendy ist und man das Gefühl hat, wer heute nicht dabei ist, hat morgen einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil. Unsere Meinung: Auch im Social Web wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Nach diesem “kleinen Dämpfer”, der die Euphorie ein wenig bremsen beziehungsweise auf einen gesundes Maß zurecht stutzen sollte. nun zur eigentlichen Frage ;-)

Der Großteil der Kampagnen auf Facebook bewegt sich ganz klar im Umfeld von B2C. Hier gibt es zahlreiche tolle Möglichkeiten und auch erfolgreiche Kampagnen, an denen man sich orientieren kann. Dies soll nicht heissen, dass Facebook für den Bereich B2B überhaupt nicht geeignet wäre. Aber es gibt definitiv weniger Beispiele und es ist eventuell gelegentlich auch etwas anspruchsvoller. Doch Facebook ist längst keine Plattform mehr auf der sich ausschließlich private Nutzer herumtreiben. Hinzu kommt, dass auch diese “privaten Nutzer” zu bestimmten Tageszeiten Geschäftskunden sind.

Hier einmal einige Beispiele, die das veranschaulichen:

1) Facebook

Facebook betreibt zahlreiche eigene Facebook-Seiten. Hier erhalten Nutzer Informationen zu aktuellen Kampagnen, technischen Neuerungen, die sie für ihre nächsten eigenen Kampagnen nutzen können, technischen Support und vielem mehr. Sprich: Das Unternehmen schluckt selber die Medizin, die es auch anderen verordnet. Das Ergebnis: Die Seite http://www.facebook.com/marketing verfügt aktuell über circa 217.000 Fans beziehungsweise Nutzer, die sich mit der Seite via der “Gefällt-mir”-Funktion vernetzt haben.

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