Kunst

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Ein schönes Beispiel dafür, wie die Präsenz von Unternehmen im Web 2.0 zur Wahrnehmungssteigerung beiträgt, ist der heutige follow-a-museum-day auf Twitter. Unter followamuseum.com können die User unterschiedliche Museen aus zahlreichen Ländern auswählen und ihnen folgen. Außerdem können sie natürlich ihre Follower dazu auffordern, diesen Museen ebenfalls zu folgen. Initiator Jim Richardson hatte die Idee, als er gelesen hat, dass Bill Gates an seinem ersten Tag auf Twitter bereits über 200.000 Follower gewinnen konnte. Die meisten Museen erreichen dagegen nicht einmal 500. Mit dem follow-a-museum-day soll sich dies nun ändern. Museen, die also bereits über einen Twitter-Account verfügen, haben heute gute Chancen, ihre Bekanntheit weiter zu steigern und ihr Twitter-Netzwerk zu erweitern.

Ein guter Rat von PR-Experten: Sie sollten dies allerdings auch nutzen. Denn sich nur über viele Follower zu freuen, genügt nicht. Twitter bietet den Museen die Möglichkeit, direkt mit Interessenten in Kontakt zu treten und sie beispielsweise über Veranstaltungen zu informieren. Darüber hinaus lässt sich auch der Dialog zu aktuellen Ausstellungen entwickeln. Zudem können die Museen die Follower in die Planung künftiger Aktionen einbeziehen, etwa durch Umfragen. Nur so führt der Twitter-Account und der follow-a-museum-day auch zum gewünschten Erfolg, nämlich mehr Besucher in die Museen zu locken.

Hier eine Auswahl von Museen in Hessen, die bereits fleißig bei Twitter „mitzwitschern“:

Museum für Kommunikation, Frankfurt: http://twitter.com/mfk_frankfurt

Städel Museum, Frankfurt: http://twitter.com/staedelmuseum

SCHIRN KUNSTHALLE, Frankfurt: http://twitter.com/SCHIRN

Museum Wiesbaden: http://twitter.com/MuseumWiesbaden

Museum Weltkulturen, Frankfurt: http://twitter.com/weltkulturenffm

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt: http://twitter.com/neuesfilmmuseum

Opelvillen, Rüsselsheim: http://twitter.com/opelvillen

Kasseler Kunstverein: http://twitter.com/ks_kunstverein

Wiesbadener Kunstverein: http://twitter.com/kunstverein

**Update (4. Februar 2010)**

Ein erstes Fazit zum follow-a-museum-day findet sich im Blog “Visitatio”. Demnach hat der 1. Februar deutschen Museen eine Followerzugewinn von 1.584 Followern beschert.

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Den schneereichen Winter hat der Energieversorger Entega clever genutzt: Gemeinsam mit dem Künstler Ralf Schmerberg hatte das Unternehmen in Berlin zu einer Aktion aufgerufen. Diesem Ruf waren viele gefolgt: Insgesamt 750 Berliner bauten auf dem Schlossplatz Schneemänner, die zu einer Demo gegen den Klimawandel antraten.

Ziel der Guerilla-PR-Aktion war es laut Entega, zu Denkanströßen rund um den Klimaschutz anzuregen und zu signalisieren, dass man als Unternehmen Verantwortung trägt. Das Rahmenprogramm bot entsprechend Lesungen und Diskussionsrunden zum Thema – rund 2.500 Besucher kamen. Ein positiver Nebeneffekt war der virale Charakter der Aktion: Im Web kursieren zahlreiche Fotos und Videos von Privatleuten, die die Schneemann-Demo klasse fanden. Und extrem positiv: Entega war auch in den Social Networks aktiv, um die Aktion zu promoten, so zum Beispiel mit einem Aktions-Twitter-Account.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=MfcoepK1wCE]

Wie die Schneemann-Demo auf dem Schlossplatz dann letztlich ausgesehen hat, verdeutlicht dieses Bild, das Entega zusammen mit seiner Pressemeldung im Nachgang der Aktion versendet hat:

(Bildquelle: Entega)

*Update*: Im eigenen Blog berichtet Entega über die Reaktionen auf die Schneemann-Demo.

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Kann man mit einer Fußgängerunterführung wohl eine visuelle Visitenkarte für eine Stadt abgeben? In Wiesbaden schon. Hier wurde kürzlich die heruntergekommene Unterführung vom Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt am Kaiser-Friedrich-Ring besonders hochwertig „aufgemöbelt“.

Wiesbaden-Unterführung1

Eine beeindruckende, 50 Meter lange Installation aus Glas- und Lichtkunst symbolisiert fließendes Wasser – eine sehr schöne Idee für die Stadt Wiesbaden. Die Lichtwand visualisiert quasi die Verbundenheit der Stadt mit dem Element Wasser: (Achtung! Hätten Sie’s gewusst?) Wiesbaden hat 15 Thermal- und Mineralquellen, zahlreiche Brunnen und liegt zudem noch am Rhein. Die anspruchsvolle Sanierung kostete fast 700.000 Euro. Rollgitter werden die Unterführung nachts vor Vandalismus schützen.

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Heute präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag von Gerd Klee, Feuilleton-Redakteur des “Wiesbadener Kuriers”, der auch in der vergangenen Samstags-Ausgabe erschienen ist.

Der Artikel von Gerd Klee ist im Rahmen einer zehnteiligen Artikelserie erschienen, mit der das Wiesbadener Pressehaus sein 100-jähriges Bestehen im Oktober einläutet. Thema der Serie sind Geschichten über die Rolle, die die Zeitung in den verschiedenen Sparten der Kunst spielt. Für uns auch eine gute Gelegenheit, die Sicht der “anderen Seite des Schreibtisches” zu zeigen: Während unsere Agentur sich mit PR-Bildern von der Unternehmensseite beschäftigt, lesen wir hier, warum Pressefotos in der Tageszeitung so wichtig sind.

Vielen Dank an Gerd Klee und den Wiesbadener Kurier, dass wir den Beitrag ungekürzt übernehmen dürfen!

Nur für morgen, manchmal fürs Museum – und fürs T-Shirt

 
Gerd Klee, Redakteur des Wiesbadener Kuriers

Gerd Klee, Redakteur des Wiesbadener Kuriers

Bilder, die um die Welt gingen: 1968 – Eddie Adams fotografiert einen südvietnamesischen Polizeichef, der auf offener Straße in Saigon ein vermeintliches Mitglied der Vietcong mit einem Kopfschuss niederstreckt. 1986 – Alon Reiniger richtet seine Kamera auf den an der Immunschwächekrankheit Aids leidenden Amerikaner Ken Meeks. 1995 – Lucian Perkins hält im Tschetschenien-Krieg fest, wie ein Junge aus dem Rückfenster eines Flüchtlingsbusses blickt. 2008 – Anthony Suau fokussiert einen Polizisten, der überprüft, ob ein zwangsgeräumtes Haus auch wirklich leer ist; seine ehemaligen Bewohner wurden Opfer der Finanzkrise.

Fast immer sind es Bilder von Tod und Trauer, Krieg und Hunger, Tätern und Opfern, die beim alljährlichen Wettbewerb um das „Pressefoto des Jahres“, der von der niederländischen Stiftung World Press Photo durchgeführt wird, am Ende die Nase vorn haben. Gesucht wird dann jeweils das Foto, das „nicht nur die fotojournalistische Verkörperung des Jahres darstellt, sondern auch ein Thema, eine Situation oder ein Ereignis von hoher journalistischer Bedeutung darstellt und dies in einer Weise, die ein außergewöhnliches Maß an visuellem Wahrnehmungsvermögen und Kreativität beweist.“ Das ist die Champions League. Read the rest of this entry »

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Heute präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag von Gerd Klee, Feuilleton-Redakteur des “Wiesbadener Kuriers”, der auch in der vergangenen Samstags-Ausgabe erschienen ist.

Der Artikel von Gerd Klee ist im Rahmen einer zehnteiligen Artikelserie erschienen, mit der das Wiesbadener Pressehaus sein 100-jähriges Bestehen im Oktober einläutet. Thema der Serie sind Geschichten über die Rolle, die die Zeitung in den verschiedenen Sparten der Kunst spielt. Für uns auch eine gute Gelegenheit, die Sicht der “anderen Seite des Schreibtisches” zu zeigen: Während unsere Agentur sich mit PR-Bildern von der Unternehmensseite beschäftigt, lesen wir hier, warum Pressefotos in der Tageszeitung so wichtig sind.

Vielen Dank an Gerd Klee und den Wiesbadener Kurier, dass wir den Beitrag ungekürzt übernehmen dürfen!

Nur für morgen, manchmal fürs Museum – und fürs T-Shirt

 
Gerd Klee, Redakteur des Wiesbadener Kuriers

Gerd Klee, Redakteur des Wiesbadener Kuriers

Bilder, die um die Welt gingen: 1968 – Eddie Adams fotografiert einen südvietnamesischen Polizeichef, der auf offener Straße in Saigon ein vermeintliches Mitglied der Vietcong mit einem Kopfschuss niederstreckt. 1986 – Alon Reiniger richtet seine Kamera auf den an der Immunschwächekrankheit Aids leidenden Amerikaner Ken Meeks. 1995 – Lucian Perkins hält im Tschetschenien-Krieg fest, wie ein Junge aus dem Rückfenster eines Flüchtlingsbusses blickt. 2008 – Anthony Suau fokussiert einen Polizisten, der überprüft, ob ein zwangsgeräumtes Haus auch wirklich leer ist; seine ehemaligen Bewohner wurden Opfer der Finanzkrise.

Fast immer sind es Bilder von Tod und Trauer, Krieg und Hunger, Tätern und Opfern, die beim alljährlichen Wettbewerb um das „Pressefoto des Jahres“, der von der niederländischen Stiftung World Press Photo durchgeführt wird, am Ende die Nase vorn haben. Gesucht wird dann jeweils das Foto, das „nicht nur die fotojournalistische Verkörperung des Jahres darstellt, sondern auch ein Thema, eine Situation oder ein Ereignis von hoher journalistischer Bedeutung darstellt und dies in einer Weise, die ein außergewöhnliches Maß an visuellem Wahrnehmungsvermögen und Kreativität beweist.“ Das ist die Champions League. Read the rest of this entry »

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Thomas Büdinger, Maler aus Kronberg, hat auf seiner Webseite einen tollen Gratis-Service. Er verschickt echte Postkarten mit dem Wunschtext des Absenders. Die Postkarten gibt es in zwei Motiven, die von ihm stammen: “Roaring Deer” und “Mops mit Margeriten”. Thomas Büdinger übernimmt Druck, Versand und Porto! Der Service ist auf 200 Postkarten limitiert – also schnell zuschlagen und dabei vielleicht sogar noch bei unserer Postkarten-Aktion mitmachen?

Wie’s funktioniert, erklärt der Künstler auf seiner Webseite!

Mops_Deere

Thomas Büdinger betreibt mit seinen Postkarten übrigens auch “Visuelle PR” in einer besonderen Form. Read the rest of this entry »

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