Kommunikation

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Die Kommunikation zwischen Mann und Frau führt fast immer zu Missverständnissen. Nur im persönlichen Miteinander? In Beziehung oder im Berufsleben? Auch in Social Media? Dieses spannende Thema beleuchten wir heute mit Christa Nehls als Expertin im Interview.

Bitte stelle Dich unseren Lesern kurz und knapp vor: Wer bist Du und für was sollte man Dich kennen?

Ich bin Christa Nehls, Gender Communication Expert, zu deutsch: Expertin für die erfolgreiche Kommunikation von Mann und Frau. Meine positive Grundeinstellung, meine Begeisterung, meine Kreativität, meine Lebenserfahrung und meine breite, fast intime Kenntnis des Mittelstandes sind immer präsent in meiner Zusammenarbeit mit meinen Klienten.

Was sind die Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Kommunikation? Hast Du Beispiele für uns?

Männer sind immer praktisch orientiert, sie haben seit ihrer Geburt die Handwerkermütze auf. Wenn eine Frau ihnen ein Problem erzählt, holen sie gleich die Mütze, den Werkzeugkoffer und wollen reparieren. Frauen wollen keine Reparaturen. Sie wollen einfach nur, dass ihnen jemand zuhört, die Lösung kommt dann von alleine vorbei. Ein Beispiel findet sich hier: www.cn-counseling.de/mehr-als-worte

Frauen neigen zum Beispiel gerne dazu, ihre Stimme mädchenhaft ins Piepsige zu verändern („Papas Liebling“). Das geschieht meist unbewusst, ist aber der absolute Kommunikationskiller im Gespräch mit Männern.

In welchen Situationen wird typischerweise aneinander vorbei kommuniziert?

Zwischen Männer und Frauen wird IMMER aneinander vorbei kommuniziert, wenn beide Seiten auf ihre gewohnte Weise kommunizieren. Sowie sich die Seiten klar darüber sind, ich habe einen Mann/eine Frau vor mir (eventuell noch aus einer anderen Kultur), bin ich in der Lage, meine Sprachwahl, meine Ausdrucksweise, meine Stimme anzupassen.

Hast Du unterschiedliche Kommunikationsweisen auch in den Social Media bereits feststellen können?

Lach … ja, ständig. Ok, Männer sind genauso informationsbedürftig wie Frauen und erzählen genauso gerne. Durch die typischerweise sehr kurze Form in Social Media, E-Mail und SMS entstehen Missverständnisse. Ich habe schon so oft gehört, dass jemand aus einer Gruppe ausgeschlossen wurde, weil die Kommunikation nicht stimmte. Read the rest of this entry »

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Was macht man eigentlich, wenn einen ein anderer komplett „auf die Palme bringt“? Ich habe eine Frau gefragt, die sich damit auskennt (und – es ist ja gerade Buchmesse :-) – ein Buch zum Thema veröffentlicht hat!): Gitte Härter ist Autorin diverser Bücher und gibt auch sonst viele Tipps als Schreibcoach sowie in ihren Blogs (zum Beispiel Schreibnudel.de und Unternehmenskick.de). Toll an ihr finde ich, wie sie die Dinge beim Namen nennt und auf den Punkt bringt. Aber lesen Sie selbst! Viel Vergnügen!

Liebe Frau Härter, Ihr neues Buch heißt “30 Minuten Arschlöcher zähmen”. Wie kam es zu diesem starken Buchtitel?

Meine Buchidee war „Wie man mit Arschlöchern umgeht“: Es geht mir nicht um „schwierige Gespräche meistern“ und auch nicht um Dinge, die einen nerven. Der Kraftausdruck ist schon Absicht, denn mir geht es um Verhaltensweisen/Personen, die uns so stark treffen oder beeinträchtigen, dass sie uns so richtig aus der Fassung bringen.

Welche Sorte Menschen bezeichnen Sie persönlich als Arschloch und warum?

Ihre Frage zeigt bereits das Wichtigste auf: Wenn wir jemanden mit einem Kraftausdruck belegen, dann geht uns etwas ganz enorm an die Nieren. Und welche Verhaltensweisen das sind, das ist natürlich total individuell!

Für das Buch habe ich zehn Verhaltensweisen zusammengestellt, die die meisten Menschen besonders schlimm finden: Wenn das Vertrauen missbraucht wird; der andere nicht verlässlich ist; Egoismus; Unehrlichkeit; Ignoranz; Ungerechtigkeit; verletzt werden; Respektlosigkeit; zweierlei Maß; andere üben Macht über mich aus.

Jede dieser Verhaltensweisen hat unterschiedliche Aspekte, aber man sieht daran schon, dass einen manche Dinge nicht großartig treffen, viele eher unter die Rubrik „finde ich blöd/nervig“ fallen und einige davon einen so richtig aus der Fassung bringen. Ich zum Beispiel komme total gut damit klar, wenn jemand cholerisch ist. Das trifft mich nicht. Damit kann ich umgehen und mich behaupten. Für andere ist jemand der rumschreit und unfair ist, ein Arsch.

Persönlich finde ich es so richtig arschlochmäßig, wenn jemand andere bewusst verletzt oder klein macht. Wenn jemand seine/n Partner/in zum Beispiel absichtlich immer wieder eifersüchtig macht, um sich besser zu fühlen. Oder wenn Leute bösartige Kommentare über das Äußere anderer machen – das kann Lästern sein oder aber auch schmerzhafte direkte Kommentare.

Ansonsten wechselt das Empfinden natürlich auch: Worum geht es, wer ist das Gegenüber und wie ist die eigene Tagesform. Auch diese Parameter entscheiden darüber, ob wir etwas als unmöglich werten oder einfach mit den Schultern zucken.

Gibt es Unterschiede zwischen Arschlöchern im Privaten Bereich und solchen im Business-Kontext?

Ich finde nicht. Manche Menschen fühlen sich gehemmter oder gar ohnmächtig, weil sie sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden und denken, sie müssten dadurch bestimmte Verhaltensweisen erdulden.

Das ist aber nicht zwingend für jeden der Beruf. Man könnte jetzt meinen: „Aber wenn mein Chef der Arsch ist, dann kann ich dagegen ja nichts machen“ oder „Mit dem Kollegen habe ich jeden Tag zu tun, der ist halt so, die anderen sagen das auch.“

Es gibt so viele Menschen, die sich im privaten Umfeld alles gefallen lassen. Bei manchen Beziehungen wird mir echt schlecht, wie einer mit dem anderen umgeht – aber aus Angst, dass Schluss sein könnte oder aus übersteigertem Harmoniebedürfnis hält eine/r die Klappe.

Ich finde, dass es keinen Unterschied geben darf! Das hat mit der Selbstachtung und Selbstfürsorge zu tun. So spricht man nicht mit mir. So geht man nicht mit mir um! Read the rest of this entry »

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Foto: Leonie Walter

Seit Oktober 2010 veröffentlicht das Blog http://www.notesofberlin.com täglich mindestens eine Note aus Berlin. Die Notes, das sind Zettel, die irgendjemand irgendwo in Berlin aufgehängt hat, um anderen Mitbürgern etwas mitzuteilen. Oft sehr kurios, häufig mit Fehlern gespickt, manchmal rührend, fast immer lustig, aber von Zeit zu Zeit auch mal traurig. Das Projekt versteht sich als Hommage an die Stadt und die Kreativität ihrer Bewohner. Gleichzeitig wird mit jedem der Fundstücke der öffentliche Charakter der Hauptstadt eingefangen. Wie ticken die Leute hier, was beschäftigt wen, wo, wie und warum…?

Achtung, Buchverlosung bei uns im Blog!

Aus dem Blog, welches ich und viele andere Fans seit geraumer Zeit mit viel Interesse verfolge, ist nun ein Buch geworden. “Wellensittich entflogen, Farbe egal” heißt es, und Joab Nist, der Berlin nach den Fundstücken durchstreift, steht dahinter. Danke an Joab und den Ullstein-Verlag – mit ihrer Unterstützung verlost unser Blog zwei der wirklich unterhaltsamen Büchlein!

Das ist alles, was Ihr tun müsst, um Euren Namen in den Lostopf zu werfen: Bitte hinterlasst hier unter diesem Artikel einen Kommentar, in dem ihr erklärt, warum ihr dieses Buch gerne hättet ;-). Unter allen Kommentatoren bis 7. August, 14.00 Uhr, verlosen wir die beiden Buchexemplare. Wir benachrichtigen die Gewinner per E-Mail!

Und hier noch ein schöner Eindruck vom Ort des Geschehens in der Hauptstadt per Buch-Trailer: http://youtu.be/mBsSmP0nfq0

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So wird's gemacht - die Anleitung zu "Kommunikation ist wertvoll"

Foto: Leonie Walter

Unter dem Motto „Kommunikation ist wertvoll“ startete Rhetorik-Expertin Judith Torma Gonçalves Ende Januar 2011 eine ungewöhnliche Blogaktion. Kommunikationsexperten mit ihren jeweiligen Themenschwerpunkten und Arbeitsfokus sind aufgerufen, ihre Ansätze vorzustellen und dazu beizutragen, das Kommunikationsverhalten ins Positive zu verändern.

Anders als bei einer herkömmlichen Blogparade arbeiten die Experten aber nicht parallel an ihren jeweiligen Beiträgen, sondern sie schreiben nacheinander in ein richtiges Buch, und zwar in ein Frida-Kahlo-Notizbuch. „Schreiben“ ist dabei nicht mal das richtige Wort, denn die meisten Autoren lassen sich inspirieren: zum Basteln, Malen, Gestalten. So ist mittlerweile bereits ein richtiges Kunstwerk entstanden, an dem aktuell 18 Experten mitgewirkt haben und etliche noch folgen werden (vermutlich bis das Buch voll ist). Als das Buch im Januar auf die Reise ging, hatte Judith Torma Gonçalves nach eigenem Bekunden nicht damit gerechnet, dass „diese so lange anhalten würde und dabei so wundervolle Beiträge entstehen“.

Auch wir von Walter Visuelle PR haben bereits mitgemacht. Leonie Walter ist mit dem Beitrag „Gutes tun und PR dafür machen“ vertreten. Und Markus Walter schrieb „Kommunikation ist wertvoll – das gilt auch fürs Social Web“.

Online kann man das Buch mit seinen Beiträgen im Rhetorikblog durchstöbern (und dabei viele spannende Blogs und Autoren näher kennenlernen). Initiatorin Judith Torma Gonçalves und ihre Mitstreiter/innen freuen sich natürlich auch über Kommentare, Diskussionen, Tweets und Empfehlungen zu der tollen Aktion.

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Nach den thematischen Rundumschlägen der letzten Blogbeobachtungen wollen wir uns heute einmal ausschließlich unserer Kernkompetenz widmen. Neuigkeiten aus der Welt der PR-Arbeit stehen also im Fokus. Auf unserem Radar sind frische Zahlen aus der PR-Branche, die härtesten PR-Jobs Deutschlands, Tipps für Einsteiger und ein offener Brief an die Zeitungsverleger.

Die Qual der Zahl

Der jährliche European Communications Monitor erblickte diese Woche das Licht der Öffentlichkeit. 2209 PR-Schaffende aus 43 Ländern repräsentieren in dieser gut 140 Seiten starken Studie unsere Branche. Eine Zahl springt dabei besonders ins Auge. Seit dem ersten Erscheinen des Trendmonitors im Jahre 2007 hat sich der Anteil der Kommunikateure, die Social Media als wichtiges Instrument im Kommunikationsmix erachten, von 11,5 Prozent auf 40,5 Prozent gesteigert. Eine auf den ersten Blick respektable Entwicklung. Read the rest of this entry »

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Mein Beitrag für die Blogparade „Kommunikation ist wertvoll“ von Judith Torma Goncalves (http://rhetorikblog.com) befasst sich mit der authentischen Kommunikation in Social Networks. Hierzu habe ich mir sechs wesentliche Tipps überlegt. Natürlich gäbe es zum Thema noch viel mehr zu sagen! Allerdings muss sich jeder der Teilnehmer auf zwei Seiten in dem Büchlein beschränken, also nenne ich hier die wesentlichen Basics für einen guten Start ins Social Web.

Hier also noch einmal der Text für alle zum Nachlesen:

6 Tipps für authentische Kommunikation in Social Networks

Die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Blogs sind heute elementare Kommunikationsbausteine für Unternehmen. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen sowie Selbständige und Freiberufler können sich hier authentisch, professionell und ohne große Investitionen darstellen. Vorteile sind eine Wahrnehmungssteigerung, der Austausch mit der Zielgruppe und Experten im eigenen Marktsegment sowie die Schärfung des eigenen Profils. Read the rest of this entry »

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Nicht nur in der Technik selbst werden Schrauben gedreht: Auch beim Schreiben über Technik müssen die richtigen Mechanismen bedient werden, um Inhalte fachlich adäquat und doch lesergerecht vermitteln zu können. In der Reihe „Praktischer Journalismus“ bieten Fachjournalist Michael Bechtel und PR-Profi Volker Thomas mit dem Band „Schreiben über Technik“ einen erstklassigen Helfer für den schriftlichen Umgang mit komplexen technischen Themen. Bereits das Vorwort der beiden Autoren ist lesenswert und macht Lust auf das Buch. Mit einer punktgenau gesetzten Spitze gegen die ungleichmäßige Wahrnehmungsverteilung in der deutschen Medienlandschaft wird das Feld bereitet für ein pro-technisches Plädoyer. Das Thema Technik mag nicht „sexy“ genug für Boulevardblättchen und Bonmots auf Partys sein, prägt unsere Lebenswelt aber intensiv mit. Wie kann dieser Graben zwischen  „Technikschaffenden“ und den Nutzern ihrer Produkte gefüllt werden? Read the rest of this entry »

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Social Media sind ein breit diskutiertes Thema, unter dem sich unzählige Aspekte der modernen PR verbergen. So vielfältig wie die betroffenen Bereiche fällt auch der Inhalt des neuen Fachbuchs “Social Media in der Unternehmenskommunikation” aus. Der über SCM erschienene Ratgeber bietet von verschiedenen Standpunkten aus Einblicke in die Nutzung von Social Media im Kommunikations- und Marketingmix. Die im Buch vertretenen Social-Media-Experten aus verschiedensten Disziplinen bringen dem Leser sowohl  theoretische Modelle als auch Best-Practice-Beispiele anschaulich näher. Von Markenführung, Kommunikation und Monitoring wird bis zu rechtlichen Aspekten und HR hin ein umfassender  Querschnitt geboten. Markus Walter ist als Autor zweier Beiträge ebenfalls  in der Publikation vertreten. Der Geschäftsführer der Walter Visuelle PR GmbH vermittelt Wissen zu den Themen “Externe Kommunikation im Social Web” und “Content generieren”. Erhältlich ist die gut 350 Seiten starke Sammlung bei Amazon unter folgendem Link.

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Eine turbulente Woche in der Medienlandschaft liegt hinter uns: Abgesehen von der heftigen Kontroverse um den Henri-Nannen-Preis  gab es noch einige weitere kleine und größere Neuigkeiten, die eine Erwähnung im Wochenrückblick wert sind. Skype und Groupon wurden zu astronomischen Summen gehandelt, Facebook und Google befanden sich einmal mehr auf Konfrontationskurs und die Blogosphere suchte die schönsten Wörter. Außerdem wurde das NIVEA Wohfühl-Schiff von der Konkurrenz torpediert.

Nähert sich Dotcom 2.0?

Welche finanziellen Erwartungen in Webdienste gesteckt werden, lässt sich mit dem Doppelschlag der abgelaufenen Woche belegen. Erst verkündete Microsoft den Kauf von Skype für 8,5 Milliarden Dollar, dann wurde vermeldet, dass Börsenexperten den Wert von Groupon vor einer möglichen IPO bei 15 Milliarden Dollar ansiedeln. Wie gerechtfertigt diese Taxierungen sind, wird sich  herausstellen. Bei vielen Zweiflern dürften jedoch unangenehme Erinnerungen an die Dotcom-Blase der Jahrtausendwende geweckt werden. Spiegel-Online kommentierte Microsofts jüngsten Kauf bereits mit dem Verweis auf die Skype-Umsatzahlen des vergangenen Jahres: Diese lagen bei lediglich 860 Millionen Dollar und das Geschäftsjahr wurde mit einem Verlust von sieben Millionen Dollar abgeschlossen. Read the rest of this entry »

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Ergänzt um die Kategorie Tourismus geht der PR-Bild Award von news aktuell und pressesprecher in die sechste Runde. PR-Agenturen, Unternehmen und Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind aufgerufen, Bilder, die in den letzten zwölf Monaten zur Kommunikation verwendet wurden, einzureichen und sich dem Urteil der Fachjury zu stellen. Als Preis winkt neben der renommierten Auszeichnung eine Leica D-Lux5 Kamera.  Die Siegermotive (siehe Video) des vergangenen Jahres überzeugten durch Ästhetik und greifbare Botschaften. Man darf gespannt sein, ob sich die zunehmende Bedeutung von visueller PR dieses Jahr in noch hochwertigeren Beiträgen niederschlagen wird. Folgende Kategorien werden prämiert:

  • Unternehmenskommunikation
  • Events und Kampagnen
  • Produktfoto
  • Porträt
  • NGOs (Non-Governmental Organizations)
  • Sonderkategorie: Tourismus

Beiträge zum Wettbewerb können bis zum 10. Juni unter diesem Link hochgeladen werden.

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