Aufmacher

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Heute präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag von Gerd Klee, Feuilleton-Redakteur des “Wiesbadener Kuriers”, der auch in der vergangenen Samstags-Ausgabe erschienen ist.

Der Artikel von Gerd Klee ist im Rahmen einer zehnteiligen Artikelserie erschienen, mit der das Wiesbadener Pressehaus sein 100-jähriges Bestehen im Oktober einläutet. Thema der Serie sind Geschichten über die Rolle, die die Zeitung in den verschiedenen Sparten der Kunst spielt. Für uns auch eine gute Gelegenheit, die Sicht der “anderen Seite des Schreibtisches” zu zeigen: Während unsere Agentur sich mit PR-Bildern von der Unternehmensseite beschäftigt, lesen wir hier, warum Pressefotos in der Tageszeitung so wichtig sind.

Vielen Dank an Gerd Klee und den Wiesbadener Kurier, dass wir den Beitrag ungekürzt übernehmen dürfen!

Nur für morgen, manchmal fürs Museum – und fürs T-Shirt

 
Gerd Klee, Redakteur des Wiesbadener Kuriers

Gerd Klee, Redakteur des Wiesbadener Kuriers

Bilder, die um die Welt gingen: 1968 – Eddie Adams fotografiert einen südvietnamesischen Polizeichef, der auf offener Straße in Saigon ein vermeintliches Mitglied der Vietcong mit einem Kopfschuss niederstreckt. 1986 – Alon Reiniger richtet seine Kamera auf den an der Immunschwächekrankheit Aids leidenden Amerikaner Ken Meeks. 1995 – Lucian Perkins hält im Tschetschenien-Krieg fest, wie ein Junge aus dem Rückfenster eines Flüchtlingsbusses blickt. 2008 – Anthony Suau fokussiert einen Polizisten, der überprüft, ob ein zwangsgeräumtes Haus auch wirklich leer ist; seine ehemaligen Bewohner wurden Opfer der Finanzkrise.

Fast immer sind es Bilder von Tod und Trauer, Krieg und Hunger, Tätern und Opfern, die beim alljährlichen Wettbewerb um das „Pressefoto des Jahres“, der von der niederländischen Stiftung World Press Photo durchgeführt wird, am Ende die Nase vorn haben. Gesucht wird dann jeweils das Foto, das „nicht nur die fotojournalistische Verkörperung des Jahres darstellt, sondern auch ein Thema, eine Situation oder ein Ereignis von hoher journalistischer Bedeutung darstellt und dies in einer Weise, die ein außergewöhnliches Maß an visuellem Wahrnehmungsvermögen und Kreativität beweist.“ Das ist die Champions League. Read the rest of this entry »

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Heute präsentieren wir Ihnen einen Gastbeitrag von Gerd Klee, Feuilleton-Redakteur des “Wiesbadener Kuriers”, der auch in der vergangenen Samstags-Ausgabe erschienen ist.

Der Artikel von Gerd Klee ist im Rahmen einer zehnteiligen Artikelserie erschienen, mit der das Wiesbadener Pressehaus sein 100-jähriges Bestehen im Oktober einläutet. Thema der Serie sind Geschichten über die Rolle, die die Zeitung in den verschiedenen Sparten der Kunst spielt. Für uns auch eine gute Gelegenheit, die Sicht der “anderen Seite des Schreibtisches” zu zeigen: Während unsere Agentur sich mit PR-Bildern von der Unternehmensseite beschäftigt, lesen wir hier, warum Pressefotos in der Tageszeitung so wichtig sind.

Vielen Dank an Gerd Klee und den Wiesbadener Kurier, dass wir den Beitrag ungekürzt übernehmen dürfen!

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Bilder, die um die Welt gingen: 1968 – Eddie Adams fotografiert einen südvietnamesischen Polizeichef, der auf offener Straße in Saigon ein vermeintliches Mitglied der Vietcong mit einem Kopfschuss niederstreckt. 1986 – Alon Reiniger richtet seine Kamera auf den an der Immunschwächekrankheit Aids leidenden Amerikaner Ken Meeks. 1995 – Lucian Perkins hält im Tschetschenien-Krieg fest, wie ein Junge aus dem Rückfenster eines Flüchtlingsbusses blickt. 2008 – Anthony Suau fokussiert einen Polizisten, der überprüft, ob ein zwangsgeräumtes Haus auch wirklich leer ist; seine ehemaligen Bewohner wurden Opfer der Finanzkrise.

Fast immer sind es Bilder von Tod und Trauer, Krieg und Hunger, Tätern und Opfern, die beim alljährlichen Wettbewerb um das „Pressefoto des Jahres“, der von der niederländischen Stiftung World Press Photo durchgeführt wird, am Ende die Nase vorn haben. Gesucht wird dann jeweils das Foto, das „nicht nur die fotojournalistische Verkörperung des Jahres darstellt, sondern auch ein Thema, eine Situation oder ein Ereignis von hoher journalistischer Bedeutung darstellt und dies in einer Weise, die ein außergewöhnliches Maß an visuellem Wahrnehmungsvermögen und Kreativität beweist.“ Das ist die Champions League. Read the rest of this entry »

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Auf geteilte Meinung unter den Usern stößt die neueste Version der Plattform stern.de, die sich mit einem Relaunch von Konkurrenzportalen wie Spiegel Online abheben will. Die Abgrenzung gelingt vor allem durch optische Mittel und den erhöhten Einsatz von Bildern. In den Kommentaren auf der Seite sind allerdings einige Nutzer vom Erscheinungsbild noch nicht völlig überzeugt. Einige Kommentatoren sind der Meinung, die Übersichtlichkeit leide. User „stasicom“ mutmaßt sogar: „Jetzt haben die Praktikanten auch noch die Herrschaft über das Erscheinungsbild übernommen.“ Unser Eindruck ist dagegen, dass stern.de durch den Relaunch gewinnt – vor allem durch die starke Bildsprache und die Leseanreize, die mit ihr geschaffen werden. Besonders positiv ist uns die Übersicht aufgefallen, in der dem Nutzer Schritt für Schritt die Neuerungen des Portals erklärt werden.

Der Chefredakteur der Plattform, Frank Thomsen, formuliert: „stern.de ist eine bildstarke, emotionale Nachrichtenseite.“ Read the rest of this entry »

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