Articles by Ann-Carin Hahn

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Facebook entwickelt sich zum Platzhirsch

Die Anzahl der regelmäßigen Nutzer von Facebook steigt stetig, wie eine aktuelle Studie zeigt. Und das trotz zahlreicher weiterer Angebote an sozialen Netzwerken, Warnungen von Verbraucherschützern und Meldungen über die nur unzureichend gewährleistete Datensicherheit. Für die Untersuchung wurden 105.163 deutschsprachige Internet-Nutzer herangezogen. 43,5 Prozent davon sind bei Facebook registriert. Von diesen loggen sich 64,4 Prozent mindestens einmal wöchentlich dort ein, um ihre Kontakte zu pflegen. Das Business-Netzwerk Xing, mit einem Anteil von 24,6 Prozent, wird lediglich von 18,4 Prozent der Nutzer regelmäßig besucht. Noch weiter abgeschlagen sind die VZ- und weitere soziale Netzwerke.
Kommentare und interessante Zahlen darüber, wie die Nutzung in anderen Ländern aussieht, finden sich bei netzwertig.com.

Social-Media-Monitoring

Unternehmen können jetzt Stimmungen und Trends in Social-Media-Kanälen erkennen und direkt reagieren. Das Webmonitoring-Tool „na media sonar“ der dpa-Tochter newsaktuell soll laut Anbieter „als Planungs-, Steuerungs- und Kontrollwerkzeug für die Kommunikationsarbeit dienen“. Es ermöglicht den Anwendern, Beiträge über sich und ihre Produkte zu finden und diese zu analysieren. Das Tool ergänzt den Originaltextservice von newsaktuell, mit dem sich Meldungen an Redaktionen und über soziale Netzwerke verbreiten lassen. Sinnvoll ist Social-Media-Monitoring beispielsweise, um negative Beiträge rasch zu finden und auf diese zu reagieren.

Social Media – nein danke

Jedenfalls nicht während der Arbeitszeit, meinen zwei Drittel der für eine Studie befragten Fach- und Führungskräfte aus der IT-Branche. Die Gründe sind unterschiedlich: 40 Prozent befürchten, dass ihre Mitarbeiter die Social-Media-Kanäle für private Zwecke nutzen und Arbeitszeit vergeuden. 26 Prozent sehen eher Risiken für die IT-Sicherheit und würden die Dienste am liebsten sperren. Immerhin 34 Prozent sehen aber auch Vorteile, etwa einen schnellen und unkomplizierten Austausch von Informationen. Während einige Unternehmen wie beispielsweise VW und die Commerzbank den Zugang zu externen sozialen Netzwerken tatsächlich gesperrt haben, gibt es aber auch zahlreiche gegenteilige Beispiele (Otto, Daimler, u.a.)

Google goes Social Media

Das Social Web gewinnt im Vergleich zur Suchmaschinenoptimierung an Bedeutung. Diesen Schluss legt zumindest die aktuellste Neuerung aus dem Hause Google nahe. Wer beispielsweise seinen Twitter-Account mit seinem Google-Profil verknüpft, bekommt bei der Suche nach einem Stichwort auch Beiträge seiner Follower angezeigt. Die Vermutung, dass diese Suchergebnisse eine „hohe Relevanz für den Suchenden“ haben, scheint zu stimmen. Vertraut doch laut verschiedenen Studien die Mehrheit der Internetnutzer eher den Empfehlungen anderer User als klassischer Werbung.

Wie Blogger zur Identifikationsfigur werden

„Qualität plus Charakter mal Kontinuität“ lautet die Formel, die Blogger berücksichtigen sollten, um sich im Netz zu behaupten. Diese haben wir bei deutschemarkenarbeit.de entdeckt und geben sie gern weiter. Als Vorbilder für Blogger werden bekannte und teilweise seit Jahrzehnten erfolgreiche Marken wie Meister Proper und Coca Cola herangezogen.

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Thesen zur Zukunft von Social Media

Wie werden sich Social Media in 2011 entwickeln? Diese Frage beantworten die zehn Thesen des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.. Die Fachgruppe, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, geht unter anderem davon aus, dass Social Media verstärkt in die Unternehmensorganisationen integriert werden. Dabei werden sie unter anderem beim Employer Branding und in der Produktentwicklung eine größere Rolle einnehmen. Auch werden nach Ansicht des BVDW neue Berufsbilder entstehen und Kampagnen nicht mehr das sein, was sie bisher waren.

„Wer relevant sein will, muss mitreden“

In der letzten Woche haben wir eine Studie aufgegriffen, in der Unternehmen Risiken der Social-Media-Nutzung angegeben haben. Demgegenüber und passend zu den oben genannten Thesen stehen fünf Risiken, die Unternehmen eingehen, die nicht in Social Media aktiv sind: Verlust an Relevanz, negative Brandingeffekte, fehlende Interventionsmöglichkeiten, Wettbewerbsnachteile und sinkende Mitarbeiterbindung.

Videos über Twitter verbreiten

Über die Plattform Twitpic lassen sich ab sofort Videos an Twitter weiterleiten. Die User können hier nun neben Fotos auch ihre Videos hochladen und in ihrem Netzwerk weiterverbreiten. Somit ergänzt dieser Dienst den Kanal sinnvoll, da nicht mehr nur auf ein Video beispielsweise auf der eigenen Homepage verlinkt werden muss. Unternehmen, die Bewegtbilder in ihren Kommunikationsmix integrieren wollen, haben jetzt eine weitere Möglichkeit, diese direkt ihren Followern zur Verfügung zu stellen.

Tipps für eine erfolgreiche virale Marketing-Kampagne

Im Blog Marketingshop haben wir Tipps entdeckt, die dabei helfen, eine virale Marketing-Kampagne erfolgreich durchzuführen. Neben einer gründlichen Planung sollten vorab etwa genaue Ziele definiert werden. Darüberhinaus ist der Inhalt entscheidend: Es verbreiten sich nur Botschaften im Netz weiter, die die Zielgruppe thematisch und vor allem emotional ansprechen. Diese Zielgruppe gilt es ebenfalls im Vorfeld auszuwählen. Für die Erfolgskontrolle werden beispielsweise spezielle Online-Tracking-Instrumente herangezogen.

Facebook goes Business

Das soziale Netzwerk Facebook wird seit einiger Zeit verstärkt auch für Business-Kontakte genutzt. Welche Möglichkeiten dies bietet, aber auch worauf die Nutzer achten sollten, hat die Zeit Online zusammengestellt.
Für eine weitere Vermischung der privat und beruflich genutzten Kanäle sorgt die Applikation BranchOut. Diese ergänzt Facebook um einen Stellenmarkt. Neben Stellenausschreibungen von Unternehmen sehen die User hier auch wo ihre Facebook-Kontakte und deren Freunde arbeiten. Ähnlich wie bei Xing und LinkedIn können sie ein eigenes Profil mit ihren beruflichen Stationen und Qualifikationen eintragen. Die Betreiber dieser Applikation sehen den Vorteil ihrer Facebook-Anbindung in den hohen Mitgliederzahlen des Netzwerks.

Buch bündelt Tipps von Kommunikationsexperten

Und nun ein Hinweis in eigener Sache: Unsere PR-Agentur nimmt an der Blog-Aktion “Kommunikation ist wertvoll” teil. Die Rhetorikexpertin Judith Torma Goncavles hatte die Idee zu dieser doch außergewöhnlichen Aktion. Dabei wird ein echtes Buch reihum an die teilnehmenden Blogger geschickt, die ihre Tipps dort hineinschreiben. Die Beiträge werden von diesen dann auch mit Foto in ihrem eigenen Blog dokumentiert. Die Reihenfolge der Einträge wird per Zufallsgenerator bestimmt. Wir sind daher gespannt, wann das Buch bei uns eintrudelt…

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Plötzlicher Meinungswandel

Bevor Rainer Langhans in den Dschungel ging, wollte er Zalando noch verklagen. Jetzt wirbt er selbst in einem Spot für den Schuhversandhändler. Auch wenn er in Australien keine Maden oder sonstige „Leckereien“ essen musste, irgendetwas scheint dort passiert zu sein. Wie sonst ist dieser Meinungswandel zu erklären? Aber vielleicht braucht er einfach nur das Geld. Das würde auch seine Teilnahme am Dschungelcamp erklären…

Glaubwürdigkeit: Zeitungen versus Blogger

Für einen Aufschrei in der Blogger-Szene sorgte in dieser Woche eine Aktion des Bayrischen Kulturministeriums. Grundschüler sollen im Rahmen der Initiative „Schau genau hin! Nachrichtenwege erkennen und bewerten“ einen Medienführerschein machen. Das Ziel: Die Medienkompetenz fördern. So weit, so gut. Das Begleitmaterial wird allerdings vom Verband Bayrischer Zeitungsverleger herausgegeben und Blogger werden im Gegensatz zu Printmedien als unglaubwürdig dargestellt. So heißt es beispielsweise, das im Internet jeder ungeprüft Nachrichten verbreiten könne, während Journalisten alle Meldungen überprüfen. Verständlich, das bekannte und vor allem anerkannte Blogger wie Stefan Niggemeier und Gunnar Sohn empört sind.
Hierzu merken wir an:
1. Auch in Zeitungen stehen Meldungen, die falsch, unvollständig oder von der Meinung des jeweiligen Mediums geprägt sind.
2. Seriöse Blogger prüfen Meldung ebenso wie Journalisten dies tun sollten.
3. Warum lernen die Kinder nicht, sich nicht nur auf ein Medium zu verlassen, sondern mehrere Quellen zu lesen, um so einen guten Überblick zu bekommen?
4. Wieso lässt das Bayrische Kultusministerium zu, dass der Verband seine Lobbyarbeit bereits in der Grundschule beginnen kann?

Facebook Deals eröffnen neue Wege der Kundenbindung

Eine Mischung aus Groupon und Foursquare für das Handy hat Facebook jetzt unter anderem in Deutschland gestartet: Facebook Deals. Wer sich bei einem der bisher sieben Partner über sein iPhone oder Android-Handy einloggt, erhält Rabatte oder kostenlose Goodies wie beispielswiese Popcorn bei Cinemaxx. Damit bietet nun auch Facebook einen Location Based Service, den Unternehmen für die Kundengewinnung und -bindung nutzen können.
Um die Nutzer stets über sämtliche Angebote zu informieren, hat zudem der Geolocation-Dienst friendticker eine passende Facebook-App entwickelt. Sie bündelt sowohl die Facebook Deals als auch die Angebote der friendticker ITEMs.

Facebook und Twitter werden bevorzugt

Amerikanische Unternehmen, die in den vergangenen 3 bis 4 Jahren stark gewachsen sind, bevorzugen Facebook und Twitter, wenn sie Social Media für die Kommunikation nutzen. Das ergab eine Untersuchung des Centers für Marketing Research an der Universität Massachusetts Dartmouth. Auch Blogs werden als wichtig erachtet, während Online-Videos eher selten eingesetzt werden.
Dabei lässt sich mit gut gemachten Videos eine große Aufmerksamkeit erreichen, zumal sie neben Video-Portalen wie YouTube auch bei Facebook eingebunden werden können.
Zwar beschränkt sich diese Untersuchung auf die USA, aber auch in Deutschland nutzen Unternehmen vor allem Facebook und Twitter. Dazu passt die Meldung, dass die Zahl der Accounts bei Twitter innerhalb eines Jahres um 142 Prozent gewachsen ist. Zwar twittern hier viele Journalisten, Blogger und Privatpersonen, aber auch immer mehr Unternehmen entdecken diesen Kanal für ihre Kommunikation.

Social-Media-Nutzung birgt Risiken für Unternehmen

Ja, Sie haben richtig gelesen. Allerdings ist dies eine Einschätzung, die von Unternehmen kommt, die für eine Studie der Schweizer Hochschule St. Gallen befragt wurden. Diesen fehlt es häufig an Ressourcen, um kompetent und vor allem schnell auf Feedback in den Kanälen zu reagieren. Viele Unternehmen befürchten zudem, dass nicht alle Mitarbeiter in ihrem Sinne kommunizieren. Social-Media-Guidelines, um „dysfunktionales Kommunikationsverhalten“ zu verhindern, haben bislang die wenigsten definiert. Auch die Angst vor dem Kontrollverlust hindert viele der befragten Unternehmen daran, Social Media zu nutzen.

Mutiger Blogger berichtet aus Ägypten

Auch uns lassen die aktuellen Entwicklungen in Ägypten nicht kalt. Daher sei an dieser Stelle der Blogger Richard Gutjahr erwähnt, der am Montag auf eigene Faust und Kosten dorthin gereist ist, um hautnah von den Protesten zu berichten. Nur mit einem Laptop und seinem Handy ausgestattet, – seine Kamera hatte ihm ein Soldat kurz nach der Ankunft abgenommen – hält er seine Blog-Leser und Twitter-Follower auf dem Laufenden. Inzwischen liefert er sogar der Tagesschau Bilder und Informationen. Denn deren Korrespondenten haben sich mittlerweile in der Deutschen Botschaft in Sicherheit gebracht, viele Kameras sind bei der Plünderung der Büros zerstört worden.
Der Blog netzwertig.com sieht dieses Beispiel gar als Gegenentwurf zu den Thesen des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger, der Grundschülern beibringen will, dass nur Printmedien glaubwürdig sind (siehe oben). Auch ich denke, dass spätestens jetzt, da sich sogar die Tagesschau – ein absolut seriöses und glaubwürdiges Medium – den Meldungen eines Bloggers bedient, diese Thesen dringend revidiert werden sollten.

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Lila-Social-Media-Pause

Langnese und Ritter Sport haben es vorgemacht. Nun setzt auch Milka auf die Hilfe von Social Media, um ein Produkt wieder im Markt einzuführen: die Lila Pause. Mitglieder der „Milka Kuhmunity“ und der Community „Bei uns zu Hause“ werden dazu aufgerufen, sich mit kreativen Videos als Produkttester zu bewerben. Diese können dann von den anderen Mitgliedern bewertet und kommentiert werden. Eine Jury wählt schließlich 200 Tester aus. Neben den Communities wird auch Facebook genutzt, um die Lila Pause wieder populär zu machen. Erst nach erfolgreicher Mund-zu-Mund-Propaganda im Internet soll dann die Wiedereinführung des Schokoriegels in den Handel mit klassischen Werbe- und PR-Maßnahmen begleitet werden.

Den Beitrag auf horizont.net lesen.

Blogger werden für Werbung bezahlt

Auch im Internet gibt es Schleichwerbe-Vorwürfe. In dieser Woche sah sich der Blog basicthinking.de damit konfrontiert. Wie die Betreiberfirma Onlinekosten.de GmbH inzwischen mitteilte, seien Blogger von ihr dafür bezahlt worden, Links zu großen Unternehmen zu platzieren. „Suchmaschinenoptimierung“ nenne man dies und es sei in der Blogger-Szene üblich.

Datenschützer erringen Teilerfolg gegen Facebook

Das soziale Netzwerk sieht sich immer wieder Kritik an seinem Umgang mit den Nutzerdaten gegenüber. Nun haben deutsche Datenschützer einen Teilerfolg errungen. Anhand von E-Mail-Adressen können Facebook-Mitglieder mit der Funktion „Friend Finder“ schnell Freunde und Bekannte finden. Allerdings werden ihnen damit auch Adressen von Nicht-Mitgliedern angezeigt, die sie dann per Mail einladen können. Zwar werden neue Mitglieder gefragt, ob sie Facebook Zugriff auf ihr Adressbuch gewähren wollen, das ging den Datenschützern aber nicht weit genug. Ab sofort können Nicht-Mitglieder, die eine Einladungsmail erhalten, über einen Link Widerspruch einlegen und ihre E-Mail-Adresse darf dann nicht mehr von Facebook für die Freunde-Suche genutzt werden.

Einigung im Blog-Pfändungsfall

Wie in der vergangenen Woche berichtet, hatte das Unternehmen Euroweb Internet GmbH die Domain nerdcor.de gepfändet. Wie auf heise.de zu lesen ist, hat es sie dem Blogger René Walter nun wieder zurückgegeben, nachdem sein Anwalt Verfahrensfehler festgestellt hatte. Die Kosten für das verlorene Verfahren wegen der Unterlassungsklage des Unternehmens gegen den Blogger hat dieser zwischenzeitlich bezahlt.

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Weltwissen kurz erklärt

Wie erklärt man „Jesus“ mit 140 Zeichen? Die Antwort darauf gibt das Web-Projekt Twick.it. Es verbindet die Möglichkeiten des Online-Lexikons Wikipedia mit denen des Kurznachrichtendienstes Twitter. Jeder User kann hier Begriffsdefinitionen mit maximal 140 Zeichen verfassen und diese für weitere Informationen mit anderen Seiten verlinken. Die Definition, die von den anderen Nutzern am besten bewertet wird, erscheint ganz oben. Das Marienkrankenhaus Siegen verknüpft auf seiner Webseite sogar bereits die Suche im Internet-Glossar mit Twick.it. So können sich Patienten ohne spezielle Fachkenntnisse beispielsweise über eine Krankheit schnell informieren.

Unternehmen profitieren vom Social-Media-Einsatz

Die Mehrheit der für eine Studie befragten Unternehmen hat einen wirtschaftlichen Nutzen aus dem Einsatz sozialer Medien gezogen. Mit “Web 2.0 findet seinen Zahltag” ist die Studie dann auch passend betitelt. Etwa ein Fünftel der Befragten gab an, dass ihre Umsätze mit Hilfe von Social Media gestiegen seien. Weitere Vorteile ergeben sich durch die interne Vernetzung, wodurch beispielsweise der Informationsfluss über Hierarchiegrenzen hinweg vereinfacht ist.
Die Studie belegt den bereits vielfach zitierten Satz: Unternehmen sollten nicht mehr überlegen, ob sie in Social Media aktiv werden, sondern nur noch wie.

Tipps für den Social-Media-Einstieg

Unternehmen, die einen Einstieg in Social Media planen, seien die 25 Fragen auf karrierebibel.de empfohlen.

Gesammelte Informationen zum E-Mail-Marketing

Auf dem Online-Portal „E-Mail-Marketing-Forum“ werden seit dieser Woche interessante Informationen rund um das Thema gesammelt. Immer mehr Unternehmen setzen E-Mail-Marketing ein, der Anteil ist bereits um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dr. Torsten Schwarz stellt auf seinem Forum Praxiswissen in Form von Tipps, Checklisten, Fachartikel, Studien und Webinare bereit.

Blogger vs. Unternehmen

Und wieder einmal hat sich ein Unternehmen bei Bloggern unbeliebt gemacht. Diesmal ist es der Internetdienstleister Euroweb. Dieser hat nach einer Abmahnung und einer nicht geleisteten Zahlung das Blog Nerdcore.de gepfändet. Eine Zusammenfassung sowie ein Kommentar dazu gibt es beim PR-Blogger Klaus Eck.

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Der Spiegel, Facebook und die Datensammelwut

Herbe Kritik haben wir diese Woche an der Titelgeschichte des Magazins Der Spiegel gelesen. Darin wird unter dem Titel „Facebook & Co: Die Unersättlichen – Milliarden-Geschäfte mit privaten Daten“ die Datensammelwut der sozialen Netzwerke angeprangert. Doch die Verlage sind nach Ansicht der Kritiker ebenfalls „Datenkraken“. Beispielsweise wurde direkt am Ende des Beitrags eine Werbeanzeige für ein Abonnement platziert. Hier werden seitens des Verlags Daten gesammelt und – wie es im Kleingedruckten heißt – für Werbezwecke gespeichert. Durch diese Anzeige hat sich Der Spiegel sicherlich keinen Gefallen getan und erscheint nicht gerade glaubwürdig. „Soviel Doppelmoral kotzt mich an“, schreibt gar Richard Gutjahr in seinem Blog.
Inzwischen dürfte auch jeder Internetnutzer darüber Bescheid wissen, dass Facebook und andere Netzwerke seine Daten sammeln. Doch „der Hang zur Selbstmitteilung ist längst so weit gediehen, dass die virtuelle Verwundbarkeit zum Internet-Alltag gehört“, konstatiert Nils Jacobsen auf meedia.de.

Glaubwürdigkeit erhöhen, Streuverluste vermeiden

Unternehmen können in den Medien unterschiedlich aktiv und präsent sein. Eine Einteilung dieser Medienpräsenz haben wir auf bernetblog.ch entdeckt. Es wird unterschieden zwischen bezahlter Präsenz, Medien im Besitz eines Unternehmens und erarbeiteter Präsenz. Unterschiede sind vor allem die Glaubwürdigkeit und die Streuverluste. So erscheinen Unternehmen, die Anzeigen schalten, also mit bezahlter Präsenz, unglaubwürdiger als Unternehmen, die von anderen weiterempfohlen werden, also mit erarbeiteter Präsenz. Auch sind die Streuverluste hierbei geringer, da die Zielgruppe genau eingegrenzt ist. Unternehmen, die beispielsweise Kundenmagazine herausbringen oder Newsletter versenden vermeiden ebenfalls Streuverluste. Diese Einteilung lässt sich sogar auf die Social-Media-Kanäle übertragen, denn auch diese sind vielfältig einsetzbar.

B2B-Unternehmen go Web 2.0

B2B-Unternehmen setzen bereits stärker auf Social Media als gemeinhin angenommen wird. Das zumindest ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. So gaben 36 Prozent der Befragten an, dass sie mit Hilfe von Facebook Kontakte zu weiteren Kunden oder Bewerbern knüpfen wollen. Auch über Youtube lässt sich nach Aussage von 51 Prozent noch mehr Aufmerksamkeit erreichen. Allerdings gibt es Social-Media-Skeptiker: 26 Prozent sind überzeugt, dass ihre Kunden diese Kanäle nicht (geschäftlich) nutzten.

PR, quo vadis?

Die Werkzeuge der PR haben sich in den letzten Jahren sehr verändert. Die klassische Pressearbeit wurde durch Online-Presseportale und die Social-Media-Kanäle ergänzt. Bei pr-gateway.de haben wir nun die 10 Trends für die Öffentlichkeitsarbeit in 2011 gefunden:
1. Online-Kommunikation wird zur wichtigsten PR-Disziplin
2. Social Media als neue Kommunikationszentralen
3. Der Mensch im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit 2.0
4. Selbstveröffentlichung – vorbei an den traditionellen Medien
5. „Instant Information“ (Echtzeitinformationen): Alle Nachrichten überall sofort
6. Social Media: Vom Monolog zum Dialog -· Zuhören und Mitmachen
7. Blogger als neue Medienmittler
8. PR-, SEO- und Marketingwissen als Erfolgssymbiose in der Online-PR
9. Von der Pressemitteilung zur Kundenmitteilung
10. Crossmediale Distribution von Unternehmensnews

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Wir wünschen all unseren Blog-Lesern ein gutes neues Jahr.
Schon in der ersten Woche von 2011 haben wir bereits einige Beobachtungen zusammengetragen.

Worüber die Twitter-Gemeinde meckert

Der Kommunikationsdienstleister AUSSCHNITT Medienbeobachtung hat die „Mecker-Charts 2010“ für Twitter erstellt. Dazu hat das Unternehmen sämtliche deutschsprachige Tweets ausgewertet, die mit #fail gekennzeichnet waren. Ganz oben auf der Liste steht Stuttgart 21, gefolgt von der Deutschen Bahn auf Platz 2 sowie der CDU auf Platz 3. Auch Apple und Twitter selbst sind in den Mecker-Charts vertreten. Auf Platz 10 landete das Wetter. Insgesamt meckert die Twitter-Gemeinde vor allem über Politik und Parteien; politische Entscheidungen und interne Machtkämpfe werden häufig kritisiert.

Die unterschiedlichen Twitter-Nutzer

Auf www.seo-united.de haben wir den Beitrag „Die acht Twitter-Typen“ entdeckt. Sicher erkennt der eine oder andere einige seiner Follower hier wieder…
Entertainer = twittern eher selten, dann aber oft doppeldeutig oder indem sie andere auf die Schippe nehmen
Messenger = verbreitet seiner Meinung nach wichtige Informationen, aber er unterhält sich nicht mit anderen Nutzern
Tour Guide = twittert über sämtliche Erlebnisse wie eine Urlaubsreise und stellt viele Bilder online
Navel Gazer = berichtet über alles, was er gerade macht
Self Promoter = will mit Hilfe von Twitter seine Reputation steigern
Shouter = regt sich über alles und jeden auf
Celebrity = Stars, die Twitter nutzen, um ihre Follower an ihrem Leben teilhaben zu lassen
Needy = fragt viel, etwa wo das beste Restaurant Frankfurts zu finden ist oder ob jemand eine Idee zu einem bestimmten Thema hat

Studie: Unternehmen sollten über mehrere Kanäle kommunizieren

Noch aus dem letzten Jahr stammt eine Umfrage, die aber in 2011 nicht weniger aktuell ist: Sie hat ergeben, dass Unternehmen sowohl Social Media als auch einen Newsletter nutzen sollten, um möglichst viele Internetnutzer zu erreichen. So ist nur jeder siebte deutsche Social Media-Nutzer Fan oder Follower eines Unternehmens auf Facebook oder Twitter. Dagegen ist Deutschland ein typisches „E-Mail-Land“, sodass sich der Einsatz eines Newsletters hier lohnen kann.

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Social-Media-Nutzung am Arbeitsplatz

Bereits in unseren Beobachtungen aus der KW 43 haben wir das Thema aufgegriffen, dass einige Unternehmen den Zugang zu Social-Media-Plattformen sperren. Passend dazu sind wir in dieser Woche auf den Beitrag „Facebook sperren macht dumm“ gestoßen. Der Autor vertritt die These, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter so daran hindern zu lernen, mit den Social-Media-Tools umzugehen. Zudem zählt er die Vorteile von Social Media für Unternehmen auf. Gleichzeitig weist er richtigerweise darauf hin, dass beim Einsatz von Social Media drei Dinge berücksichtigt werden sollten: Es muss eine Strategie erarbeitet und verfolgt werden, Unternehmen sollten Vertrauen haben, da sie sowieso nicht alles kontrollieren können und die Mitarbeiter sollten ermutigt werden, Kompetenzen für den Umgang mit Social Media zu erwerben.

Social Media – Unternehmen verschenken Chancen

Viele Unternehmen wissen nicht, wo und wie im Netz über sie gesprochen wird. Dies ergab eine aktuelle Umfrage unter 2.100 Lesern des Harvard Business Review Magazins und Empfängern des e-Newsletters. Demnach sind zwar über die Hälfte der Unternehmen in Social Media aktiv. Aber sie nutzen keine Analysewerkzeuge, um die Kundenmeinungen aufzuspüren und auszuwerten. So lässt sich vielleicht auch erklären, warum nur wenige davon überzeugt sind, dass sich die Bekanntheit eines Unternehmens und seiner Produkte und Dienstleistungen durch Social Media tatsächlich steigern lässt.
Unser Fazit: Unternehmen verschenken häufig die Möglichkeit, die Kommunikation über sich und ihre Produkte effektiv zu steuern. Wem ein Tool fehlt, dem seien noch einmal die „5 Tipps für Ihr Social-Media-Monitoring“ des Clippingdienstes Ausschnitt Medienbeobachtung empfohlen.

Das erwartet uns in 2011

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu, das neue steht bereits in den Startlöchern. Welche Trends in 2011 auf uns zu kommen, haben wir bei t3n entdeckt. Hier haben Experten aus unterschiedlichen Bereichen ihre Prognosen abgegeben. Dabei haben sie unter anderem die Themen Social Media, Medienwandel, Mobile Web, Startups und Cloud Computing analysiert. Auch die Leser sind aufgefordert, ihre Prognosen abzugeben.

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Comic-Helden 2.0

Da dürfte das Staunen groß gewesen sein: Plötzlich tauchten bei Facebook statt der bekannten Gesichter von Freunden und Arbeitskollegen plötzlich Comicfiguren auf. Der Grund war ein Aufruf, zwischen dem 12. und 18. November sein Profilbild gegen einen Comic-Helden seiner Kindheit auszutauschen. Und so tummelten sich diese Woche Lucky Luke, Mickey Mouse, Asterix und viele andere in dem beliebten sozialen Netzwerk.

Wir sind gespannt, welcher Aufruf als nächstes folgt…

Herausforderung Social Media

Der aktuelle PR-Trendmonitor 2010 zeigt, dass viele Pressesprecher und PR-Fachleute Social Media als große Herausforderung sehen. Demgegenüber gab allerdings ein Drittel der Befragten an, noch nicht in den sozialen Netzwerken vertreten zu sein. Twitter nutzen gar nur 16 Prozent täglich. Den Nutzen und die Chancen von Social Media haben die meisten aber erkannt und auch die Tatsache, dass inzwischen bereits jeder zweite Journalist hier unterwegs ist. Daher empfiehlt es sich für Unternehmen unbedingt, ebenfalls in den sozialen Netzwerken präsent und aktiv zu sein. Wie der Einstieg gelingt und sich Content generieren lässt, erfahren Sie in unseren Inhouse-Seminaren.

Deutschland singt

Ein schönes Beispiel für User-Generated-Content gibt es in dieser Woche von der Telekom. Für die Aktion „Million Voices“ hat Rapper Thomas D. einen Remix des Songs „7 seconds“ erstellt. Dieser besteht aus den Beiträgen tausender Freiwilliger, die das Lied selbst interpretiert und ihre Version bei der Telekom hochgeladen hatten.  Begleitet wurde die Aktion mit Kino- und TV-Spots, um Werbung für das Breitbandnetz zu machen.

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Bereits im April haben wir in unserem Blog fünf spannende Social-Media-Kampagnen vorgestellt. Nun ist es an der Zeit, über zwei ganz aktuelle Beispiele zu berichten. Diese Facebook-Kampagnen sind uns besonders ins Auge gestochen:

Die Hotelkette Panorama Hotels Hamburg will weitere Fans für ihre Facebook-Fanpage gewinnen und hat gleichzeitig eine karitative Aktion gestartet. Für jeden neuen Fan zwischen dem 15. November und dem 4. Dezember erhält ein Kindergartenkind in Hamburg eine Nikolaus-Überraschung.

Die Hotelkette Panorama Hotels Hamburg will weitere Fans für ihre Facebook-Fanpage gewinnen

Unser Fazit: Eine gelungene Aktion, mit der Unternehmen Sympathiepunkte sammeln können. Wenn sie ihre Fans dann noch regelmäßig mit interessanten News versorgen und nicht nur platte Marketingsprüche posten, bietet die Fanpage echte Mehrwerte.

Eine weitere sehr gelungene Kampagne mit dem Ziel der Kundengewinnung und –bindung hat die Baumarktkette Hornbach ins Leben gerufen. Im Dezember startet das Unternehmen seinen Online-Shop und rührt dafür die Social-Media-Trommel. Auf der Facebook-Fanpage wird jeden Tag ein Bild mit drei Artikeln online gestellt. Wer sich auf einem dieser Artikel markiert, bekommt diesen mit etwas Glück zugesandt. Die Aktion steht unter dem Motto „Hornbach kommt heim“.


Dass das Unternehmen Social Media wirklich verstanden hat, zeigt auch ein anderes Beispiel. In einem Blog ist Hornbach darauf aufmerksam geworden, dass der Akkuschrauber einer Familie defekt ist und sie sich nicht entscheiden konnte, ob sie einen neuen Akku oder gleich ein neues Gerät anschaffen soll. Per Post schickte Hornbach der Familie einfach einen neuen Akkuschrauber, worüber im Blog natürlich sehr positiv berichtet wurde.

Unser Fazit: Um Fans zu gewinnen, lohnt es sich, Gewinnspiele anzubieten. Für ein besonders positives Image sorgen dann Aktionen wie das beschriebene Akkuschrauber-Beispiel. Und wer online positiv wahrgenommen wird, kann von diesem Image auch in der Offline-Welt profitieren.

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