5 Tipps für Pinterest, die Traffic auf die Webseite bringen

Schon einmal etwas von Pinterest gehört?

„Ach, das ist wieder nur so ein neues Social-Media-Netzwerk wie Facebook und Twitter“, denken Sie? „Und nichts fürs Business…“ – diese Einschätzung ist allerdings falsch!

Foto: Leonie Walter

Tatsache ist: Pinterest bietet auf einfache Weise ein enormes Potenzial, um einerseits Freunde, Fans oder eine Community zu begeistern. Zum anderen aber spült Pinterest heute schon enormen Traffic auf Webseiten… und zwar mehr als Facebook!

Dies zumindest sollten Gründe dafür sein, sich die Plattform einmal genauer anzuschauen, um nicht vorschnell zu urteilen.

Was ist denn eigentlich Pinterest? Pinterest gleicht einer Pinnwand, an die der Nutzer interessante Bilder hängt. Nur dass das Pinnen über eine kleine Applikation im Webbrowser erfolgt. Hier kann man dann noch einen kleinen Satz oder Tags dazuschreiben und das Bild einem „Board“ zuordnen (was einer zuvor vergebenen Kategorie entspricht). Dies ist für jedermann sehr, sehr einfach umzusetzen.

Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Pinterest kann man übrigens in dieser hübschen Grafik nachlesen (wo? natürlich auf Pinterest!)!

Nun gilt es, auch als Firma geeignete Bilder für Pinterest aufzuspüren. Wichtig ist, dass diese möglichst auf der eigenen Homepage, im Blog oder in einen Shop führen sollten, denn sonst hat man von dem Pinterest-Hype wenig. Die Bloggerin Kelly Lester hat in einem Beitrag „Fünf Wege, um gut teilbare Pinterest-Bilder für Ihr Business zu kreieren“ (in englischer Sprache) einige Tipps zusammengestellt. Diese greife ich hier gerne mit zusätzlichen eigenen Überlegungen auf:

1. Jeder Blogpost braucht ein Bild!

Sie bloggen? Dann sollten Sie bei jedem Blogpost Wert auf ein aussagekräftiges Bild legen, das die Message des Textes zusammenfasst. Beispielsweise könnte eine Checkliste in einem Bild auf die Kernmessages verdichtet werden (und ja, auch Text in einem JPG ist ein pinnbares Bild für Pinterest!). Auch Collagen, zum Beispiel mit Bildern aus einem Tutorial, sind geeignete Pinterest-Bilder. Ich selbst pinne seit kurzem jeweils das Teaserbild eines Blogposts in einem eigenen Board (bitte diesem und meinen anderen Pinterest-Boards gerne folgen, ich freue mich!).

Noch eine Anregung hierzu: Das PR-Journal von Gerhard Pfeffer pinnt beispielsweise die Jobanzeigen seiner Inserenten in ein spezielles Board. Gute Idee, oder? Die Follower können dann bei Interesse sofort auf die Anzeige klicken und sich diese auf der PR-Journal-Seite anzeigen lassen.

2. Das Bild-Format muss pinnbar sein!

Auf das richtige Format kommt’s an: Um zu wissen, ob Ihre Webseite überhaupt Bilder für Pinterest enthält, gibt es eine einfache Kontrollmöglichkeit. Sie installieren das Pin-it-Marklet in Ihrem Browser und checken Ihre Seite einfach durch. Enthält diese pinnbare Bilder? Möglichweise haben Sie eine tolle Flash-Animation, und diese wird gar nicht über das Pin-Marklet angezeigt? Dann sollten Sie nachjustieren und die Bilder separat anbieten. Übrigens: Neben Bildern können auch Youtube- und Vimeo-Bilder gepinnt werden.

3. Zielgruppenforschung: Welche Themen sind interessant?

Über den Tellerrand schauen: Was interessiert eigentlich Ihre Zielgruppe? Die Datenbankentwickler, die typischerweise Ihre Kunden sind, gehen in ihrer Freizeit möglicherweise Extremsportarten nach. Oder sie sammeln etwas… aber was? Dann sollten die Bilder und Videos, die Sie für und bei Pinterest anbieten, deren Interessen entsprechen. Social-Media-Kampagnen sind darauf ausgelegt, dass die Inhalte gerne und einfach teilbar sind. Hierzu ist allerdings ein wenig Zielgruppenforschung notwendig. Pinterest macht es einfach: Schauen Sie doch mal, welche Arten von Bildern ihre Zielgruppe gerne pinnt! Es lohnt sich!

4. Wettbewerbe, Aktionen und Gewinnspiele

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Viele Unternehmen nutzen Pinterest bereits dafür, kleine Aktionen, Wettbewerbe oder Give-Aways auszuloben. Hierfür muss nur ein aussagekräftiges Bild gestaltet werden, und dieses wird dann gerne weiter und weiter geteilt. Eine Aufforderung im Bild wie „Repin to Win“ visualisiert, worum es geht. Warum sind solche Aktionen erfolgreich? Wer eine Gewinnchance zum Beispiel auf ein Buch hat und dafür nur ein kleines Bildchen teilen soll, macht dies in der Regel gerne und sieht sich als Teil einer Community. Allerdings sollte die gesamte Aktion (und hier auch ein möglicher Preis) natürlich wieder auf die Interessen der Zielgruppe abgestimmt sein.

5. Mit Emotionen begeistern

Emotionalität fängt uns alle ein: Wer ein Bild sucht, so Kelly Lesters fünfter Tipp, der soll vor allem zunächst nach EINEM Wort suchen, welches den Inhalt z.B. eines Blogposts zusammenfasst. Dieses, so Kelly, sei dann meistens so prägnant, dass es emotional gut wirkt. Anschließend kann dann ein entsprechendes Bild zielsicherer ausgewählt werden. Dies kann dann gegebenenfalls auch ein Bild aus einer Stockdatenbank sein, das aber in jedem Fall auf die eigene Webseite oder auf den Blogbeitrag führen muss.

Waren diese Tipps für Sie wertvoll?

Oder haben Sie eigene Anregungen? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Bitte weitersagen: Share on Facebook3Tweet about this on Twitter1Share on Google+0Share on LinkedIn0Pin on Pinterest1Email this to someonePrint this page

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