Checklisten: Das Sahnehäubchen Ihrer Pressearbeit!

Manche Themen für die Pressearbeit liegen buchstäblich auf der Hand, manche weniger: Sind neue Produkte fertiggestellt oder kann eine Messebeteiligung angekündigt werden, geben IT-Unternehmen selbstverständlich eine Presse-Mitteilung heraus. Manchmal herrscht allerdings in der Pressearbeit auch Themenflaute, denn zwischen den einzelnen Software-Releases vergehen oft einige Monate.

Checklisten in der Pressearbeit - Tipps von Walter Visuelle PR

Foto: Lawrence Richards

Ideal für die Pressearbeit von IT-Unternehmen geeignet – und dabei auch noch saisonunabhängig einsetzbar – sind Checklisten. Mit dieser Textform lässt sich wunderbar Fach-Know-how an die Zielgruppe kommunizieren. Redaktionen veröffentlichen diese Checklisten aktuell besonders gern (nur wenige Ausnahmen bestätigen die Regel) sowohl in ihren Print- als auch in den Online-Ausgaben und Newslettern – und dies sehr häufig in vollem Umfang.

Themenfindung leicht gemacht

Ein passendes Thema und die einzelnen Aufzählungspunkte lassen sich häufig sehr einfach aus bereits bestehenden Präsentationen extrahieren, etwa wenn in einer Folie besondere Produkt-Nutzen, die wesentlichen Features oder mögliche Fallstricke aufgezählt sind. Mein Tipp ist daher: Durchforsten Sie Ihre Vortragsfolien, Angebotspräsentationen oder gegebenenfalls auch Datenblätter nach solche Aufzählungen! Sehr oft eignen sich vorhandene Informationen auch dazu, Tipps und Tricks zu bestimmten Fragestellungen als Checkliste aufzubereiten.

Aufbau einer Checklisten-Pressemitteilung

Eine Pressemeldung als Checkliste benötigt eine kurze Einleitung, in der das Thema kurz zusammengefasst wird. Hier sollte auch noch eine Information gegeben werden, warum das Thema für die Leser überhaupt relevant ist (eventuell findet sich zum Kernthema eine aktuelle Studie?). Außerdem kann auch noch ein Experte Ihres Unternehmens in einem Zitat zu Wort kommen, der beispielsweise eine Besonderheit des jeweiligen Marktes kommentiert oder von interessanten Beobachtungen berichtet. Dann ist es wichtig, die Checkliste möglichst produkt- und werbeneutral aufzubauen. Ausnahmen gibt es aber auch hier, wenn Sie zum Beispiel Tipps zu aktuellen Technologien (zum Beispiel SAP, Oracle, Microsoft) oder ähnlichen Themen geben können.

Nur Relevantes schreiben, nichts hinzudichten!

Wie viele Einzelpunkte braucht eine Checkliste? Dies lässt sich pauschal nicht beantworten. Wenn Sie allerdings beispielsweise nur über drei wesentliche Vorteile, Nachteile, Hürden etc. sprechen können, dann sollten Sie auf keinen Fall weitere mühsam hinzudichten. Mehr als zehn Punkte müssen es auch nicht sein. Entscheiden Sie für die Leser, wie relevant die Aussagen in der Meldung sind. Beim Schreiben der Meldung sollten Sie auf jeden Fall auch darauf achten, dass die einzelnen Punkte mit einem jeweils ähnlichen Zeichenumfang behandelt werden.

PS: Von der Checkliste zum ausführlichen Fachartikel ist es häufig nur noch ein kleiner Schritt. Alles was Sie tun müssen, ist die einzelnen Checkpunkte ausführlicher zu beleuchten. Schon haben Sie einen hochwertigen Beitrag, den Sie einer relevanten Zielpublikation sogar exklusiv anbieten können!

Beispiel für eine gute Checkliste:

http://presselounge.de/pressefaecher/pi.html?fach=99&pid=1570

Die oben verlinkte Pressemeldung erschien bei “ChannelPartner”:

-       Online-Veröffentlichung: http://www.channelpartner.de/smb/2385294

-       Print-Veröffentlichung (siehe Bild): Ausgabe 11/2011 (6. Juni 2011)

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  1. christine dittmann’s avatar

    Ein schöner Tipp für gute Pressearbeit. Wichtig ist es, einen guten Aufhänger zu finden und nicht zu werblich zu schreiben. Ich stimme da mit
    Ihnen überein. Speziell für kreative Köpfe biete ich einen Workshop an! http://www.tinestalk.de/?p=1460

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