Gutes tun & PR dafür machen

Foto: Leonie Walter

In Anlehnung an die klassische Empfehlung „Tue Gutes und rede darüber“ habe ich meinen Beitrag bei der Blog-Parade „Kommunikation ist wertvoll“ von Judith Torma Goncalves (http://rhetorikblog.com) als Anleitung für die ersten Schritte der Pressearbeit verfasst.

 Judith Torma Goncalves verbindet mit der Aktion “Kommunikation ist wertvoll” erstmals eine Blog-Aktion mit einem handfesten Buch, das am Ende für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt werden soll. Die von mir gestaltete Doppelseite in dem Büchlein enthält sieben Tipps rund um die Pressemitteilung.

Hier zum Nachlesen die Tipps, für alle, die sich bislang nicht an das Schreiben von Pressemitteilungen „herangetraut“ haben:

  1. Neuigkeiten kommuniziert man am besten per Pressemitteilung. Eine Pressemitteilung muss den journalistischen Ansprüchen an eine Nachricht genügen. Sie beantwortet auf den Punkt die journalistischen W-Fragen: Wer tut was warum wie wo und wann?
  2. Formulierungen in Pressemitteilungen sind kurz und knackig. Aus Sätzen mit mehr als 13 Wörtern und/oder mehr als einem Komma lassen sich meist mühelos zwei Sätze machen.
  3. Journalisten kürzen von hinten nach vorne. Daher ist es wichtig, dass die wichtigste Aussage im 1. Satz der Pressemitteilung zu finden ist.
  4. Pressemitteilungen sind neutral und objektiv zu formulieren. Produkt u- und Firmennamen sollten nur sparsam verwendet werden.
  5. Absolut zu vermeiden ist die persönliche Ansprache des Lesers: „Sie profitieren..:“
  6. Damit ein Redakteur schnell erfassen kann, worum es in der Meldung geht, braucht man eine knackige und ausssagekräftige Überschrift. Diese sollte die zentralen Schlüsselworte enthalten.
  7. Die Chancen auf eine Veröffentlichung steigen, wenn man den Redaktionen zu der Pressemitteilung ein gutes PR-Bild mitliefert. Geeignet sind etwa Portraitfotos, aber auch gute Grafiken oder Collagen, die das Thema visualisieren. Wichtig ist gute Qualität und eine hohe Auflösung (jpg-Format, 300 dpi bei mindestens 12 cm Breite).

Ein wichtiger Tipp noch zum Abschluss: Texte für Redaktionen müssen so verfasst sein, als habe der Redakteur sie selbst geschrieben. Viel Erfolg!

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