Schlaue Guerilla-PR: Entega organisiert Schneemann-Demo

Den schneereichen Winter hat der Energieversorger Entega clever genutzt: Gemeinsam mit dem Künstler Ralf Schmerberg hatte das Unternehmen in Berlin zu einer Aktion aufgerufen. Diesem Ruf waren viele gefolgt: Insgesamt 750 Berliner bauten auf dem Schlossplatz Schneemänner, die zu einer Demo gegen den Klimawandel antraten.

Ziel der Guerilla-PR-Aktion war es laut Entega, zu Denkanströßen rund um den Klimaschutz anzuregen und zu signalisieren, dass man als Unternehmen Verantwortung trägt. Das Rahmenprogramm bot entsprechend Lesungen und Diskussionsrunden zum Thema – rund 2.500 Besucher kamen. Ein positiver Nebeneffekt war der virale Charakter der Aktion: Im Web kursieren zahlreiche Fotos und Videos von Privatleuten, die die Schneemann-Demo klasse fanden. Und extrem positiv: Entega war auch in den Social Networks aktiv, um die Aktion zu promoten, so zum Beispiel mit einem Aktions-Twitter-Account.

*Update*: Im eigenen Blog berichtet Entega über die Reaktionen auf die Schneemann-Demo.

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  1. utopia watchblog’s avatar

    Ziel war sicherlich eher den PR-Kanal der Entega, »Denkanstöße« zu etablieren und das Unternehmen zusammen mit der Begrifflichkeit »Ökostrom« im Bewusstsein der Konsumenten zu verankern, selbst wenn man erst in 50 Jahren vielleicht 60% bis 70 % desselben im Strommix vorweisen können wird und momentan eher bei 10% Ökostrom und 90% Graustrom herumdümpelt.
    Eine schöne Kritik über die Kritik an der Entega-Kampagne findet sich im Blog von Mike Kess.

  2. utopia watchblog’s avatar

    *Update*: Das Utopia Watchblog berichtet über Entega, die HSE und kritische Reaktionen auf die Schneemann-Demo.

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